Die Welt retten mit KingKalli 4: Teachers for Future

In Zeiten des Klimawandels wird es immer wichtiger sein eigenes Leben nachhaltiger zu gestalten und ein Bewusstsein für Klimaschutz zu schaffen. Deshalb hat sich die Gruppe „Teachers for Future – Österreich“ zusammengeschlossen, um Lehrer/-innen zu unterstützen und sich mit ihren Schülerinnen und Schülern zu solidarisieren, um sich gemeinsam für Klimagerechtigkeit einzusetzen. Bisher ist die österreichische Gruppe noch die größte, doch auch in Deutschland bilden sich nach und nach TFF-Gruppen, wie z. B. in Berlin oder Hamburg.

Die Lehrer/-innen nehmen jedoch nicht nur an Demonstrationen teil, was übrigens aufgrund des Beamtenstatus in einigen Fällen problematisch sein kann, sondern stellen außerdem Unterrichtsmaterial und einen Newsletter zur freien Verfügung. Das Unterrichtsmaterial besteht aus vielen verschiedenen und vertrauenswürdigen Quellen, die nicht nur informieren, sondern auch konkrete Arbeitsaufträge stellen. Außerdem besteht eine Liste an Filmen zum Thema Klimawandel.

Der Unterricht soll nicht nur die Kinder erreichen, sondern durch Diskussionen auch deren Eltern, von denen auch einige in Schlüsselpositionen sitzen. Durch das Schaffen des Bewusstseins für Klimaschutz bei den Kindern und deren Redebedarf erreicht also der Unterricht ein großes Spektrum an Interessierten. Damit das volle Potential dieser Materialien genutzt werden und somit das Ziel der Klimagerechtigkeit erreicht werden kann, fordern die Mitglieder des TFF Klimawandel als eigenständiges Schulfach.

Eine beispielhafte Anregung für Lehrer/-innen und Schüler/-innen ist, an der eigenen Schule einen Klimaclub zu gründen, um zu informieren, aber auch um Ideen zu sammeln und durchzusetzen. Hierzu findet man auf der offiziellen Homepage (teachersforfuture.at/aktiv-werden/klimaclub) auch Anleitungen und Tipps. Wie oben bereits erwähnt kann die Teilnahme eines Lehrers an der FFF-Demonstration durchaus problematisch sein und sich im schlimmsten Fall in einer Kündigung auswirken. In manchen Fällen kann man die Teilnahme aber auch als Exkursion anmelden, solange den Schülerinnen und Schülern ein Arbeitsauftrag gestellt wird.

Teachers for Future veröffentlichen auch Beiträge von Schülern zu Veränderungen, die sie bereits an ihrer Schule bewirkt haben. Zuwachs ist ebenfalls stets erwünscht, dafür braucht man ihnen nur eine E-Mail an info@teachersforfuture.at zu schicken oder sie direkt anzusprechen. Außerdem sind sie auch auf verschiedenen Social-Media-Portalen zu finden.

Text: Daria Aileen Kremers (16)

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