Lichterdeko basteln: hübsche Laternen

in Basteln & DIY

Diese Faltlaternen bringen ein warmes Licht in jeden Raum und jeden Garten. Außerdem sind sie sehr stabil und können so über Jahre Freude machen. Durch das raffinierte Knicken entsteht eine faszinierende dreidimensionale Form. Das Basteln ist an manchen Stellen zwar etwas knifflig und kleinere Kinder benötigen vielleicht noch Hilfe. Einige Arbeitsschritte können sie aber bestimmt schon alleine.Man braucht: langes Lineal (mind. 40 cm), Bleistift, Schere, Kleber, Schwamm, einige Esslöffel Speiseöl, Pinsel, Blumendraht, eine Weihnachtsbaumkerze, eine dicke, spitze Nähnadel, einen DIN-A3-Bogen Aquarellpapier. Es geht auch mit normalem Papier. Die Stärke sollte jedoch mindestens 200-300 g/qm sein. Je dicker das Papier, desto stabiler wird die Laterne. Aquarell- oder Wasserfarben in den Farbtönen Gelb und Rot. Alle anderen Farbtöne sind nicht so geeignet, weil sie zu dunkel sind. Blautöne sehen beispielsweise im Dunkeln einfach schwarz aus.

So geht’s: Wenn kleine Kinder malen, ist es besonders wichtig, ihnen nur die zwei Farben Gelb und Rot zu geben. Sonst vermischen sie gern alle Farben und das ergibt dann nur noch Braun. Das Papier von beiden Seiten mit dem Schwamm nass machen. Hierdurch können die Farben schön ineinanderlaufen. Mit dem Pinsel zuerst ein flächiges Gelb und dann rote Akzente auftragen. Nach dem Malen muss das Papier ordentlich durchtrocknen, bevor es weiterverarbeitet wird.

Dann können auf der Rückseite die Falzlinien eingezeichnet werden: Im Querformat werden an der oberen Kante drei horizontale Linien eingezeichnet (A) Die erste Linie ca. 1 cm, die zweite etwa 2,3 cm und die dritte etwa 3,9 cm vom oberen Rand entfernt. Von rechts nach links werden an der unteren Kante nebeneinander 4 Vierecke im Format 10 x 6,5 cm eingezeichnet. Das wird später der Boden. Die Trennlinien zwischen den Vierecken werden nun bis hoch zu den Reihen (A) gezogen. In die Flächen jeweils ein diagonales Kreuz einzeichnen (C). Links bleibt eine vertikale Klebekante (D) übrig.

Beim Falten der Linien ist Präzision gefragt. Wer hier sorgfältig arbeitet, dem gelingt das spätere Ausformen der Laterne viel besser. Alle Linien werden in beide Richtungen gefaltet. Mit Hilfe des Lineals die Knickfalten flachreiben. Die Linien zwischen den unteren Vierecken einschneiden und das untere Stück der Klebekante (D) wegschneiden. Danach kann mit dem Zusammenkleben begonnen werden: Zuerst wird der obere Rand (A) zweimal nach innen gefaltet und zusammengeklebt. Nun gibt man Klebstoff auf die farbige Seite der Klebekante und klebt hiermit die Laterne zusammen. Es entsteht ein offener Kubus. Die einzelnen Bodenteile ringsum nacheinander einklappen und festkleben. Jetzt kommt der knifflige Teil! Alle horizontalen und vertikalen Knicklinien werden nach innen, alle diagonalen nach außen gedrückt. Damit das Licht besser durchscheint, kann die Laterne mit Speiseöl bestrichen werden. Nun nur noch mit der Nähnadel unter der oberen Randverstärkung links und rechts ein Loch bohren und als Aufhängung einen Blumendraht durchziehen. Eine Weihnachtsbaumkerze mit mehreren Tropfen Wachs in der Laterne befestigen, Kerze anzünden und den Schein genießen!

Foto: Andrea Claessen
Die zweite Klasse der Parzival-Schule in Aachen hat für KingKalli ein paar weihnachtliche Basteltipps ausprobiert. In dem Zusammenhang ist auch diese Idee entstanden. | Foto: Andrea Claessen

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