Tanz, Theater, Musik und bildende Kunst: Das neue Festivalformat für die jüngere Generation der Region Aachen soll für jeden künstlerisch etwas bieten.
Das erste gesamtregionale Kinder- und Jugendfestival RAMPENFIEBER möchte mit den verschiedenen kreativen Themengebieten Kinder und Jugendliche in der Region zusammenbringen. Unter dem Motto „Homestories – Heimat, Sehnsucht, Individualität …“ haben junge kreative Köpfe die Möglichkeit, ihre Ideen in zahlreichen Projekten individuell zum Ausdruck zu bringen.
Dabei sind verschiedene Orte in der Region für die einzelnen Kategorien zuständig, in denen die jeweiligen Überlegungen dann vor Ort ausgearbeitet werden. Wer sich für den Bereich Theater interessiert, wird sich in der Stadt Aachen und Städteregion Aachen wiederfinden, für die Musik geht die Reise in den Kreis Heinsberg. Die Tanzprojekte werden in Düren entwickelt und die Bereiche bildende Kunst/Film/Fotografie werden im Kreis Euskirchen verwirklicht. Auch Schulen aus Belgien und den Niederlanden sollen an dem Kulturfestival teilnehmen. So können die Städte ihre eigenen bereits bestehenden Expertisen mit in die Projekte einbringen. Da die vielen Aktionen in unterschiedlichen Gebieten der Region Aachen stattfinden, entsteht viel Bewegung und ein reger Austausch zwischen allen Beteiligten.
Im Vordergrund steht die individuelle Ausdrucksweise der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen, deren Begegnungen in der Region mit dieser Veranstaltung gefördert werden sollen. Dementsprechend ist dieses Kulturfestival auch kein Wettbewerb, das Miteinander ist hier das Ziel. Am Ende der Entwicklungsphase sollen die Ergebnisse einen Einblick in die Lebensräume und -wirklichkeiten der Teilnehmer geben. In diesem Sinne ist die Aufgabe des Bereichs Theater zum Beispiel, einen „anderen Blick auf die Welt“ zu vermitteln, so Olaf Müller, Leiter des Kulturbetriebes der Stadt Aachen. Bei diesem Festival stehen Teamwork und ein Heranführen an die Kultur an erster Stelle. Beim Tanz soll sich dies ausdrücken in einer Begeisterung für Bewegung und in der bildenden Kunst durch die individuelle Darstellungsweise der Kunstwerke. Erste Planungen des Projektes gab es bereits 2017 mit den Projektpartnern Stadt Aachen, Städteregion Aachen, den Kreisen Düren, Heinsberg und Euskirchen und dem AKuT e. V.
Im Herbst fangen die zahlreichen Workshops in den jeweiligen Städten an, deren Prozesse man dann auch in einem Blog verfolgen kann.
Die Teilnahme ist kostenlos und je nach Andrang wird eine repräsentative Auswahl der verschiedenen Konzepte getroffen. Im Mai 2020 soll es dann losgehen mit dem Kulturfestival, wo die Ergebnisse an passenden Orten in der Region präsentiert werden. Der Abschluss des Festivals mit einer Auswahl von Projekten findet Mitte 2020 im Depot Talstraße in Aachen statt.
Anmelden kann man sich vor den Sommerferien auf der Website des Kulturfestivals,
die Anmeldeunterlagen findet man auf:
rampenfieber/anmeldung.eu
Infos: rampenfieber.eu
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