Existenz der Eissporthalle Aachen gefährdet: Betreiber startet Petition

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Keine Auslastung und fehlender Gewinn: Bereits Anfang Oktober war von Sascha Koullen, Betreiber der Aachener Eissporthalle, zu vernehmen, dass eine Schließung der Anlage drohe, da im Zuge der Corona-Epidemie eine Kostendeckung nicht mehr möglich war. Zählte man an guten Tagen bis zu 1.800 Besucher pro Tag, seien es zuletzt 250 gewesen, die sich aufgrund der Auflagen in der 100,5 ARENA maximal aufs Eis begeben durften – trotz gut durchdachtem Hygienekonzept. Durch den neuerlichen Lockdown zum 2. November ist selbst dies nun nicht mehr möglich. Nach 40 Jahren in privater Hand bangt man in der Soers um die Existenz.

Das möchte Sascha Koullen tunlichst verhindern: Damit auch künftig in Aachen Schlittschuhlaufen, Eissport und -disco möglich sind, hat er den Aufruf „Rettet die Eishalle in Aachen: Für unsere Kinder, Jugendlichen, Studenten & Familien“ auf den Weg gebracht. „Es darf nicht passieren“, so der Betreiber, „dass die 100,5 ARENA ihre letzte Saison hatte!“ Per Online-Petition richtet er sich an Städteregionsrat Tim Grüttemeier, denn neben dem Freizeitfaktor stellt die Halle vor allem im Sommer eine wichtige Location für Messen, Märkte und weitere Veranstaltungen dar. Und so geht es Sascha Koullen in einem ersten Schritt darum, auf die brenzlige Lage der Halle aufmerksam zu machen – mit ordentlicher Resonanz, denn bereits nach zwei Tagen verzeichnete der digitale Appell rund 3.000 „Unterschriften“ (Stand: 3. November). Wer ebenfalls unterzeichnen und somit auf die Situation der Aachener Eishalle aufmerksam machen möchte, hat hier die Möglichkeit: openpetition.de/petition/online/rettet-die-eissporthalle-in-aachen

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