Buchtipp: Frag mich, wie es für mich war

in Medien

Addie steckt mitten in ihrer Pubertät. Klar, dass dazu auch Jungs gehören und sie sich verliebt. Blöd nur, dass sie eigentlich schon einen Freund hat. Da kommt es ihr umso passender, dass diese Liebe zu Ende geht und sie eine neue mit Nick beginnen kann. Doch damit, dass sie plötzlich schwanger wird, hat sie nicht gerechnet. Inmitten ihrer Probleme und Wettkämpfe fasst sie den Entschluss, dieses Etwas in ihrem Bauch abzutreiben. Nachdem die Abtreibung perfekt gelaufen ist, will Addie eigentlich damit abschließen. Wären da nicht dieser blöde Ethikunterricht und Allison, die sich mega für Mütter interessiert, die ihr Kind abgetrieben haben. Addie spürt, wie sie sich verändert. Und als sie in einem Café ihre alte Freundin Juliana wiedertrifft, kommen in Addie ganz andere Seiten hoch …
Mal in Dialogform, mal in ein paar dahingekritzelten Zeilen erzählt Addie ihre ganz eigene Geschichte. Ihre Hoffnungen, Gespräche und Erfahrungen erscheinen einem ganz nah, aber irgendwie doch noch so fern, da man sich erst einmal in Addies Welt einfinden muss.
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr einfühlsam ist und einem eine andere Sicht auf den Umgang mit dem Thema Abtreibung gibt. Schön fand ich auch, zu sehen, wie abwechslungsreich und mit welcher Stimmungslage Addie ihre Erfahrungen verarbeitet.

Christine Heppermann: Frag mich, wie es für mich war
Beltz & Gelberg, 2018
13,95 Euro | ab 14 Jahren

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