„25 Jahre. Bildung kreativ gestalten“ – so lautete das Motto, unter dem Sibylle Keupen Ende Oktober in die Bleiberger Fabrik einlud. Dass ihr das in den letzten 25 Jahren gelungen ist, bezweifelt niemand, der die Kinder- und Jugendkulturszene in Aachen im Blick hat – man denke nur an die spektakulären Aktionen aus den letzten Jahren wie die „Kettenreaktion“ im heutigen Depot Talstraße oder den Archimedischen Sandkasten, der neuerdings im Sommer auf dem Katschhof beheimatet ist. Keupen hat sich diese Dinge natürlich nicht alleine ausgedacht, aber sie schuf eine Atmosphäre, unter der diese Ideen gedeihen können. Damit hat sich die Bleiberger Fabrik in Aachen schon lange als wichtigste Einrichtung für Kinder- und Jugendkultur in Aachen positioniert.
Die alte Fabrik wurde 1980 vom Jugendwerk für internationale Zusammenarbeit e. V. erworben. Jesuitenpater Erich Lennartz schuf dort die Basis zur musisch-kreativen Bildungsarbeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Bereits 1965 hatte er sich die musisch-kreativen Werkwochen ausgedacht, an denen bis heute zehntausende von Kindern und Jugendlichen teilgenommen haben. 1981 eröffnete die Bleiberger Fabrik mit ihrem Erwachsenenbildungswerk.
1994 kam Keupen hinzu und vertiefte den Schwerpunkt Kinder- und Jugendkultur auch außerhalb der Werkwochen. 1997 wurde die Jugendkunstschule gegründet. Seitdem keimen ständig neuen Ideen auf. In der Bleiberger können Kinder einen kreativen Kindergeburtstag feiern, Klassenfahrten finden im Kreativhaus am Molle statt und Jugendliche können sich in neuen Disziplinen wie Streetart ausprobieren.
Wir gratulieren und sagen: Weiter so!
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