Ausprobiert: Aachen Arkaden

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Nicht nur in der Vorweihnachtszeit ist shoppen gehen für mich eher Graus als Freude. In der Zeit vor den Feiertagen ist es besonders schlimm. Die Stadt ist überfüllt, alle sind gestresst und das ganze dann noch mit einem Kleinkind, dessen Hobby ebenfalls nicht shoppen ist.

Lässt es sich jedoch nicht vermeiden, zieht es mich meist in die „Aachen Arkaden“. Die erste Stunde im Parkhaus ist kostenlos. Fährt man in die oberen Etagen bekommt man fast immer einen Parkplatz in der Nähe der jeweiligen Eingangstüre. Lediglich wenn man in die untere Etage fährt (separate Einfahrt ins Parkhaus) und einen Einkaufswagen für den Drogerie- oder Supermarkt benötigt, muss man schon mal ein paar Schritte mehr laufen.

Das Einkaufscenter ist nie überfüllt, was das Einkaufen sehr erleichtert! Meine Tochter hat Platz herum zu laufen und ich muss nicht ständig aufpassen, dass sie im Gerangel übersehen und umgerannt wird. In der Regel haben die Verkäufer Zeit zu beraten. Wir haben hier bereits einige Anschaffungen für unsere mittlerweile 2-Jährige getätigt. In Ruhe konnten wir Babyartikel und die ersten Schuhe aussuchen. Es gibt keine Warteschlangen vor den Aufzügen, man kommt schnell von der einen in die andere Etage. Da es nicht so voll ist, findet man auch leicht ein Plätzchen um in Ruhe stillen zu können. Eine Wickelmöglichkeit gibt es bei den Toilettenanlagen.

Auf den einzelnen Etagen sind Spielgeräte und Schaukelautomaten verteilt. Besonders die in der 1. Etage sind besonders schön, denn sie stehen direkt vor einer Fensterfront. So bekommt man in der Shoppinghöhle doch noch etwas Tageslicht ab. In der Weihnachtszeit gibt es sogar einen großen Zug auf Schienen mit denen die Kinder fahren können. Meiner Tochter hat es die Zeit sehr verschönert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei einem unserer Besuche im Untergeschoss hörten wir eine Mutter nach ihrem Kind rufen. Sie wurde immer lauter und panischer. Das Kind war verschwunden. Mein Partner und ich halfen ihr suchen. Obwohl noch einige Leute um uns herum wuselten, waren wir erschreckenderweise die Einzigen die halfen. Jedoch ohne Erfolg. Was nun? Das Kind ausrufen lassen? Dazu muss man in das 2. Obergeschoss. Ich selber würde nicht gerne von dem Ort weggehen, wo ich mein Kind verloren habe. So auch nicht die betroffene Mutter. Ich ging deswegen für sie nach oben zum Centermanagement und erklärte die Situation. Es wurde sofort reagiert. Da das Kind noch recht jung war, hätte es vermutlich auf eine Durchsage gar nicht gehört bzw. hätte damit nicht viel anfangen können. Also wurde einer der Hausdetektive losgeschickt. Ich ging wieder runter. Doch in der Zwischenzeit hatte mein Partner mehr Erfolg. Er versetzte sich in seine Kinderzeit und stellte sich vor, wo er hingegangen wäre: Ins Spielzeuggeschäft. Tatsächlich fand er dort einen Jungen, der so vertieft vor einem Regal stand, dass er die Rufe seiner Mutter überhaupt nicht mitbekommen hat. Hoffentlich werden wir noch lange vor einem ähnlichen Erlebnis verschont, aber wahrscheinlich müssen da alle Eltern mal dadurch.

Auch wenn das Einkaufen in den Arkaden für mich verhältnismäßig angenehm ist, bin ich trotzdem froh in diesem Jahr nur noch in den Supermarkt zu müssen. Alle Geschenke sind bereits verpackt und das für unsere Tochter konnten wir sogar gebraucht erstehen!

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