StädteRegion Aachen: 13-Jähriger bei Internet-Challenge verletzt – Polizei warnt vor gefährlichen Social-Media-Trends

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Ein 13-jähriger Junge ist in der StädteRegion Aachen bei der Teilnahme an der sogenannten „Blackout-Challenge“ verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen versuchten zwei Schüler, durch gegenseitiges Würgen eine kurze Bewusstlosigkeit auszulösen. Der Junge verlor das Bewusstsein, stürzte und schlug mit dem Kopf auf. Er musste medizinisch versorgt und in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung. 

Die Polizei Aachen nimmt den Vorfall zum Anlass, eindringlich vor der Teilnahme an solchen Internet-Challenges zu warnen. Bei der „Blackout-“ oder „Choking-Challenge“ würgen sich Kinder und Jugendliche gegenseitig oder selbst, um eine kurze Ohnmacht auszulösen. Die Videos werden häufig in sozialen Netzwerken geteilt, um Aufmerksamkeit und möglichst viele Klicks zu erhalten. Solche Challenges können lebensgefährlich sein. In Deutschland und weltweit hat es bereits schwere Unfälle und Todesfälle gegeben.

Die Polizei rät Eltern und Erziehungsberechtigten:

(Originalwortlaut)

  • Sprechen Sie regelmäßig mit Ihren Kindern über Social-Media-Inhalte und aktuelle Trends.
  • Machen Sie deutlich, dass nicht jede im Internet gezeigte Challenge harmlos oder nachahmenswert ist.
  • Ermutigen Sie Kinder und Jugendliche, Gruppendruck zu widerstehen und gefährliche Aktionen abzulehnen.
  • Bleiben Sie mit Ihren Kindern über deren Online-Erlebnisse und genutzten Plattformen im Gespräch.
  • Sensibilisieren Sie Kinder dazu, gefährliche Inhalte zu melden und nicht weiterzuverbreiten.

Likes und Klicks sind niemals wichtiger als die eigene Gesundheit oder das eigene Leben. Wer Zeuge einer gefährlichen Challenge wird oder entsprechende Inhalte erhält, sollte diese nicht weiterverbreiten, sondern einer Vertrauensperson melden. Besteht akute Gefahr oder verliert eine Person das Bewusstsein, muss sofort der Notruf 112 gewählt werden.

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