Wer erwürfelt sich die wertvollsten Süßigkeiten? Mit sechs quietschbunten Würfeln ausgestattet startet die Jagd nach den Leckereien. Doch nur wenn man eine Runde lang nicht überboten wird, darf man die Süßigkeit sein Eigen nennen. Es startet ein süß-saure Würfelpartie.
Wir würfeln Weingummi
In der Tischmitte liegen Süßigkeitenkarten aus, die eine bestimmte Voraussetzung anzeigen. Bei einer Karte müssen z. B. möglichst viele Einser gesammelt werden oder es wird ein Full House gewünscht. Wer an der Reihe ist, würfelt seine sechs Würfel dreimal wie beim Kniffel und versucht, die Bedingung einer Karte zu erfüllen. Gelingt es, werden die Würfel auf die Karte gelegt. Liegen die Würfel dort noch immer, wenn man wieder an der Reihe ist, darf man die Süßigkeit behalten. Nur gibt es leider noch die Mitspielenden, die einem einen Strich durch die Rechnung machen können. Sie können das Ergebnis übertrumpfen und einen von der Karte verdrängen. Hat man z. B. vier Einser gewürfelt und es werden danach fünf Einser gewürfelt, war alles umsonst. Ein gewisser Ärgerfaktor ist auf jeden Fall mit von der Partie. Gewinner ist, wer die meisten Punkte gesammelt hat.
Alea iacta est
Wer gerne Würfelspiele spielt, ist hier genau richtig. Das bunte Spielmaterial passt zum Thema. Die einzelnen Karten sind gut beschrieben, sodass ein flottes Spieltempo entsteht. Während bei Kniffel jeder für sich spielt, bietet Würfelzucker durch das Überbieten einiges an Interaktion. Hier liegt auch der Reiz des Spiels. Eine gewisse Frusttoleranz sollte aber auf jeden Fall gegeben sein.
Titel: Würfelzucker
Verlag: Moses
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 30 Minuten
Spieleranzahl: 2-4
Preis: ca. 20 Euro
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