Senator Film versucht sich mit einer deutschsprachigen Konkurrenz gegenüber den überdimensionierten und finanziell nicht schlagbaren Hollywood-Tonangebern. Das vor einigen Jahren extrem erfolgreiche und größtenteils positiv rezensierte Kinderbuch von Dietrich Grönemeyer setzte neue Akzente in der Verbindung von Wissensvermittlung, künstlerischer Konsistenz und Ambition, serviert mit klugem Humor, der für alle Altersklassen etwas bereithält. Schonmal ein guter Ansatz, eine deutschsprachige Vorlage in einen Animationsfilm zu übersetzen, der leider im Charakterdesign allzu sehr doch wieder an den üblichen Filmwelten festklebt.
„Free Willy“ begeisterte mit einem ähnlichen Konzept in den Neunzigerjahren ein Millionenpublikum und löste gleichermaßen eine langanhaltende mediale Debatte um Haltung von Meerestieren und deren Gebrauch für die Unterhaltungsindustrie aus. Ähnliche Effekte bildeten sich beim Vorgänger des vorliegenden Films heraus, der wie sein geistiger Vorgänger um den „Killerwal“ Willy schon in den Plot jene Kritik integriert, die den Filmen schließlich selbst entgegengebracht wird.
Dem spezifisch französischen Ton für Kinder- und Familienfilme bzw. für Komödien überhaupt setzt Laurent Tirard atypische Federstriche entgegen, die wohl auf sein Studium und seine Lehrjahre im amerikanischen Mainstream zurückzuführen ist. Selbst der einigermaßen desaströsen Asterix-Realverfilmungsreihe konnten da ein paar Nuancen beigemischt werden. Die von den Großmeistern Goscinny und Sempé erdachte Kinderbuchreihe ist seit den frühen Sechzigerjahren kanonisiert als Meisterleistung und Messlatte für Illustration und Storytelling in symbiotischer Verschmelzung. Erwachsenen bricht das Herz angesichts der leisen Wehmut dieser Bücher, für Kinder ist der didaktische und auch ästhetische Wert unschätzbar groß.
Der gefeierte Jugendroman gleichen Titels gilt vielen Rezensenten als beste einschlägige Veröffentlichung seines Jahrgangs (2008). Gelobt wurde vor allem die literarisch versierte Fabulierfreudigkeit des Autors Andreas Steinhöfel, der seit Jahrzehnten als einer der relevanten deutschen Kinderbuchschreiber gehandelt wird.
Walt Disney würde im Grab rotieren, wenn er diese Zustände mitbekommen müsste. Nicht etwa, weil ich einem Riesenkonzern Ausverkauf vorwerfen möchte, Disney selbst war Geschäftsmann durch und durch. Aber mit Vision, mit Hang zum Unmöglichen, nie Dagewesenen.
Der Keinohrhase lebt am Waldrand in der Nähe einer kleinen Stadt. Er kann alles genauso gut wie die anderen Hasen und beim Versteckspielen ist er ihnen aufgrund seiner fehlenden Ohren[.....]
Die fünf Freunde George, Julian, Dick, Anne und Hund Timmy stolpern erneut in ein turbulentes Abenteuer, als sie sich auf die Fahrräder schwingen und den Weg zum sagenumwobenen Katzenmoor auf[.....]
Der Falke Kai wächst in einer abgelegenen afrikanischen Wüstenlandschaft auf – dort lässt sich nicht viel erleben, der Alltag bietet das immergleiche Einerlei und gloriose Jagderfolge lassen sich mangels attraktiver[.....]
Nach „Bambi“, Disneys fünftem Spielfilm-Meisterwerk, beginnt mit „Saludos Amigos“ eine neue Ära, die der Package-Filme. Nachdem der europäische Markt durch den Zweiten Weltkrieg eingebrochen war und auch die USA eintraten,[.....]
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