Haaren ist in letzter Zeit häufig Thema in der Lokalpresse. Fast immer geht es dabei um die Sprengung der Haarbachtalbrücke und die damit einhergehenden Auswirkungen auf den Verkehr in Haaren und auf der Alt-Haarener Straße, wo bereits seit der einseitigen Sperrung der A544 90 Prozent mehr Verkehrsaufkommen festgehalten wurde. Wir wollen heute einen Blick auf Haaren werfen, der über Brückensperrungen und Verkehrsaufkommen hinausgeht. Wir waren vor Ort und haben die Offene Tür im Viertel besucht, auf Piratenschiffen gespielt, einen einzigartigen Fußballplatz entdeckt und die Aussicht vom Haarener Kreuz genossen. Der zweitkleinste, dafür aber am dichtesten besiedelte Stadtteil hat so einiges zu bieten.
Allgemeines über Haaren
Der rund 13.000 Einwohner starke Bezirk besteht aus den Ortschaften Verlautenheide und Haaren. Wir werden uns für unseren Bericht jedoch vor allem auf den Ortsteil Haaren konzentrieren. Mit 9.089 Einwohnern lebt hier auch ein Großteil der Menschen. Haaren ist eingeschlossen zwischen verschiedenen Verkehrsachsen: im Norden von der Autobahn A4, im Osten von der A544, im Westen von der Krefelder Straße und im Süden von Aachen-Nord durch die Gleise der Industriebahn. Aufgrund der räumlichen Begrenzungen sind die bebaubaren Flächen inzwischen so weit erschöpft, dass zuletzt schon die integriert gelegenen Sportplätze in Bauland verwandelt wurden. So gibt es heute in Haaren ausgedehnte Familienwohnquartiere der Mittelklasse mit Einfamilienhäusern, aber rund um die Alt-Haarener Straße auch mehrstöckige Wohnhäuser und einige Wohnblocks mit labilerer Sozialstruktur.
Die Tour durch den Stadtteil soll, wie üblich zu Fuß, am Haarener Markt, der an der Alt-Haarener Straße liegt, beginnen, wo heute Markttag ist. Für Autofahrer führt von der Aachener Innenstadt die Jülicher Straße durch Aachens Nordviertel vorbei an ehemaligem Industriegebiet in Richtung des Stadtbezirks Haaren, welcher sich nach dem Überqueren des Prager Rings rund um die Alt-Haarener Straße erstreckt. Für Fahrradfahrer soll die Radvorrangroute auf asphaltierten und sicheren Wegen von der Innenstadt bis nach Haaren und weiter nach Verlautenheide führen. Die Strecke lässt sich auch jetzt schon fahren, ist aber noch nicht fertig ausgebaut. Am Europaplatz führt ein kleiner, unscheinbarer Weg zwischen ein paar Bäumen aufs Feld und entlang der Wurm – die ab hier wieder offen verläuft – in Richtung Berliner Ring. Der Weg führt unter dem Berliner Ring durch, ab hier ist man dann schon in Haaren. Neben einem kleinen Entenweiher befinden sich hier die Mies-van-der-Rohe-Berufsschule und das Berufskolleg für Gestaltung und Technik sowie der Hexenkessel – die Heimspielstätte der Aachener Ladies in Black – und das Vereinsgelände des Fußballvereins DJK Haaren 1912 e. V.
Der Fahrradweg führt jedoch nicht dahin, sondern am Entenweiher vorbei auf die Jülicher Straße, die mit den ersten Häusern auf der rechten Seite zur Alt-Haarener Straße wird und hinter einem Rechtsknick schon den Blick auf den Haarener Markt öffnet. Zugegeben, der erste Eindruck, den man von Haaren gewinnt, ist nicht unbedingt der schönste. Die etwas heruntergekommenen mehrstöckigen Arbeiterhäuser, ein graues, tristes Hochhaus sowie jede Menge Autos begrüßen die Besucher oder Bewohner Haarens.
Einkaufen für den täglichen Bedarf

An dem Platz an der Kreuzung Alt-Haarener Straße und Haarener Gracht, wo sich die Wege nach Würselen und Verlautenheide trennen, ist freitags von 07:00 bis 13:00 Uhr Markttag. Auf dem kleinen Platz stehen einige Wagen, an denen allerlei verkauft wird. Alles, was man von einem Wochenmarkt erwartet, gibt es hier. Eine außergewöhnlich lange Schlange steht allerdings vor dem Wagen, an dem es frischen Backfisch und Kibbeling gibt. Der Backfisch sowie der selbst gemachte Kartoffelsalat schmecken ausgezeichnet (wir haben es sofort getestet!) und sind bei den Haarenerinnen und Haarenern beliebt. Um den Wochenmarkt herum liegen am Haarener Markt außerdem kleine Geschäfte für den täglichen Bedarf. Bäckereien, Eiscafés, Optiker, Friseur und Apotheke, für das meiste ist hier gesorgt.
Eine Besonderheit: An der Hauptstraße befindet sich in einem Ladenlokal der Malraum „Mal!wieder“. Dies ist ein Ort, an dem man dem Leistungsdruck entfliehen soll und einfach ohne Anforderungen oder Vorgaben von außen auf Papierbögen, die an den Wänden befestigt sind, malen kann. In den Räumlichkeiten des Malraums wird vom offenen Malen bis zum Berufscoaching einiges angeboten.
Mehr Infos unter: malwieder-aachen.de
Nur wenige Meter weiter befindet sich im Herzen Haarens die Kirche St. Germanus und rundherum ein dem Aachener vertrautes Bild: Baustelle. Der Platz um die Kirche wird im Moment als Teil des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts ISEK (siehe Infokasten) erneuert. Die laufende Baumaßnahme soll Anfang 2025 fertig gestellt werden und dem Platz eine höhere Aufenthaltsqualität verleihen. Dafür müssen Parkplätze weichen, entstehen soll unter anderem eine Bühne für Veranstaltungen.
An diesem zentralen Platz hinter der Kirche befinden sich neben der Baustelle außerdem die Polizeistation, das Bezirksamt und die Jugendeinrichtung „Offener Kinder- und Jugendtreff, Jugendzentrum Regenbogen“ des Bistums Aachen. Vor dem Bezirksamt steht eine große blaue Box, in der Fränzchen untergebracht ist. Fränzchen ist das Lastenrad des Stadtbezirks Haaren, das kostenlos über die dazugehörige App ausgeliehen werden kann. Der Name Fränzchen soll an den Haarener Milchkurier Franz Stenten erinnern, der in der Nachkriegszeit stets mit seinem Fahrrad in Haaren und Verlautenheide Milch ausgeliefert hat.
Der offene Kinder- und Jugendtreff öffnet ihre Türen aktuell für Kinder und Jugendliche von sechs bis 27 Jahren an vier Tagen die Woche. Leiterin Eva Beckers setzt sich gemeinsam mit ihrem Team aus Ehrenamtlern und Honorarkräften dafür ein, dass die Kinder und Jugendlichen ein gutes, offenes und niedrigschwelliges Freizeitangebot im Viertel haben, in dem sich jeder willkommen fühlen kann. „Ziel unserer Arbeit ist es vor allem, soziales Miteinander zu ermöglichen. Wir merken immer noch die Nachwirkungen der Corona-Zeit und dass durch die Kontaktbeschränkungen und den Online-Unterricht die Sozialkompetenz der Jugendlichen gelitten hat. Das müssen wir jetzt auffangen.“ Die Offene Tür gibt es bereits seit 1989, Eva Beckers hat vor ungefähr zwei Jahren die Leitung übernommen. Im Moment ist sie die einzige hauptamtliche Sozialpädagogin vor Ort, eine weitere Stelle ist seit Oktober unbesetzt, weswegen zuletzt auch die Öffnungszeiten angepasst werden mussten. Trotzdem bleibt der Regenbogen, vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, beliebt. Eva Beckers berichtet, dass sich hier nachmittags bis abends bis zu 50 junge Menschen aufhalten, die die Räume zum Billard- oder Tischtennisspielen oder einfach zum Entspannen nach der Schule oder Arbeit nutzen. „Eine Besonderheit bei uns ist, dass wir vor allem bei der Altersgruppe von 14 bis 27 Jahren sehr beliebt sind. Fast alle unsere Besucher sind inzwischen in diesem Alter. Das ist ein Faktor, der uns von den anderen OTs in Aachen unterscheidet, wo häufiger auch viele jüngere Kinder vorbeikommen.“ Die Beliebtheit bei Jugendlichen hat sich über die Grenzen Haarens hinaus herumgesprochen. Es kommen sogar Besucher und Besucherinnen extra aus Alsdorf oder Eschweiler, um im Regenbogen ihre Freizeit zu verbringen. „Früher gab es bei uns noch getrennte Öffnungszeiten für die Jüngeren und Älteren. Das hat aber irgendwann dazu geführt, dass bei den Öffnungszeiten für Kinder kaum jemand da war und sich die Jugendlichen schon vor der Tür gesammelt haben.“

Da die meisten Kinder nach der Schule noch in der OGS sind, besteht eben kein so großer Bedarf nach weiteren Freizeiteinrichtungen wie bei den Jugendlichen. Grundsätzlich beobachtet die Leiterin, dass Offene Türen eher Jugendliche aus „sozial schwachen“ Schichten ansprechen.
Haaren sei dahingehend ziemlich zweigeteilt: „Es gibt die Gegenden mit vielen Einfamilienhäusern der Mittelklasse und eben auch die Hochhaussiedlung und Blocks. Das sind getrennte Gruppen, zwischen denen auch nicht viele Berührungspunkte bestehen.“
Natürlich ist jeder Besucher und jede Besucherin willkommen, egal welcher sozialen Herkunft er oder sie ist. In der OT Regenbogen kann man in Kontakt kommen. Das Hauptgeschäft der Offenen Tür ist die Beziehungsarbeit. „Insgesamt beobachten wir, dass die Jugendlichen sich im Moment viele Sorgen machen, sie wirken häufig bedrückt. Da spielen sowohl noch Nachwirkungen der Corona-Zeit wie Krankheitsängste als auch Sorgen um die für die Jugendlichen sehr präsenten kriegerischen Auseinandersetzungen in der Welt eine Rolle“, bemerkt die junge Sozialpädagogin. Das wird natürlich aufgenommen und in Gesprächen thematisiert. In Haaren ist die OT die einzige offene Freizeiteinrichtung. Ansonsten sind die Jugendlichen und Kinder in Vereinen oder verbringen ihre
Zeit an verschiedenen Orten im Viertel. „Beliebte Aufenthaltsorte sind der Bolzplatz an der Akazienstraße oder der Feuerwehrpark direkt hinter der OT.“ Beide werden wir auf unserer Tour durch den Stadtteil noch besuchen.
Die „grüne Mitte Haarens“ – Neugestaltung im Feuerwehrpark
Nach dem Besuch in der Offenen Tür geht es weiter zu einem beliebten Aufenthaltsort in Haaren. Im Feuerwehrpark wurden im Rahmen des ISEK einige Erneuerungen vorgenommen, einiges ist noch im Gang. Der Park hat einen hochwertigen Spielplatz unter dem Motto „Von der Wurm bis ans Meer“ bekommen. Zwei Schiffe und ein Kletterpiraten-Wrack laden zu einer Reise auf den weiten Ozean ein. Vom Leuchtturm mit Tunnelrutsche haben die Kinder alles im Blick. Eine inklusive Schaukel und ein Trampolin für Rollstuhlfahrer ermöglichen allen Piratinnen und Piraten ein Abenteuer im Feuerwehrpark, während die Eltern auf einer der Hängematten entspannen können. Oder doch nicht? Die Hängematten wurden aus einem bisher unerklärlichen Motiv von unbekannten Tätern im November entwendet. Da die recht harten Hängematten für den eigenen Garten und langes Liegen doch vermutlich etwas zu ungemütlich sind, rätseln die für den Spielplatz Zuständigen, was die Täter zu ihrem Diebstahl bewogen haben mag. Bleibt zu hoffen, dass der Schaden in Höhe von 4.000 Euro bald behoben werden kann.
Neben dem Spielplatz sind außerdem Sportgeräte für ältere Menschen installiert worden. Darüber hinaus wird im Moment noch eine neue Skateanlage gebaut, die bald fertig gestellt werden soll. So soll der Park ein Aufenthaltsort für alle Haarenerinnen und Haarener werden und jeder Altersklasse etwas bieten können. Zusätzlich sollen an der anliegenden Wurm neue Wege entstehen, die das Naturgebiet für Spaziergänger und Radfahrer attraktiver machen werden.
Die Tour führt von hier aber nicht entlang der Wurm, sondern zu einem anderen grünen Fleck in Haaren, der gleichzeitig wohl der bekannteste Ort im Stadtbezirk ist: das Haarener Kreuz auf dem Kaninsberg. Dafür geht es ein Stück durch Haaren, wobei man von beschaulichen Einfamilienhäusern der Mittelklasse bis zu Hochhäusern und Wohnblocks alles zu sehen bekommt. Haaren hat eine recht große Hochhaussiedlung mit vier Hochhäusern und den für die Wohnsiedlungen aus den 70er Jahren typischen Terrassenbauten rundherum. Doch noch höher als das grüne, rote und graue Hochhaus ragt das Haarener Kreuz dahinter in die Höhe. Entsprechend steil gestaltet sich der Anstieg nach oben, vorbei an den letzten Häusern, deren Bewohner wohl einen tollen Ausblick auf die Stadt genießen können. Dahinter folgen Streuobstwiesen und Felder, durchzogen von Spazierwegen mit Blick über Haaren und ganz Aachen. Das Haarener Kreuz am höchsten Punkt auf dem Kaninsberg ist ein beliebter Aussichtspunkt. Um das nachts beleuchtete Kreuz befinden sich Sitzgelegenheiten, die ein kurzes Innehalten und Genießen der Aussicht ermöglichen. Von hier oben wird man sicherlich auch einen guten Blick auf die Sprengung der Haarbachtalbrücke erhalten, die am 30. Januar um 13:00 Uhr ansteht. (Anmerkung: Die Brücke ist natürlich bei Erscheinen dieses Beitrags auf der Website bereits gesprengt.)
Übrigens, der Kaninsberg wurde früher Königsberg genannt, denn als Aachen im Mittelalter Krönungsstadt für die Könige war, kamen die künftigen Monarchen über diesen Berg in den Talkessel Aachens. Vom Königsberg konnten sie das erste Mal einen Blick auf die vor ihnen liegende Stadt werfen.
Über die Wanderwege, die mit einem Knotenpunktsystem versehen sind, kann vom Kaninsberg aus über Verlautenheide ein Ausflug in den Reichswald oder zum Prunkweg und zum Knopp (einem Aussichtspunkt in Eilendorf, den wir im Eilendorf-Artikel vorgestellt haben, gemacht werden. Die Wanderwege um Haaren sind auf einer Wanderkarte vermerkt, die sich hier herunterladen lässt.
Da in unserem Bericht noch ein Stück von Haaren fehlt, geht es über den Lindenweg wieder hinab. Dieser führt zuerst an einem Feld, dann durch ein Wohngebiet und schließlich an der Lindenschule (Förderschule mit Förderschwerpunkt Sprache) vorbei, einer von drei Grundschulen im Stadtbezirk Haaren, wobei eine davon in Verlautenheide ist. Die städtische Grundschule am Haarbach befindet sich, wie der Name verrät, nur eine Straße entfernt von der Lindenschule direkt am Haarbach. Neben der Grundschule ein weiterer beliebter Ort Haarens: der Bolzplatz Akazienstraße. Hier halten sich nachmittags vor allem bei gutem Wetter jede Menge Kinder und Jugendliche auf und spielen Fußball. Doch diesen Bolzplatz macht etwas ganz besonders, vermutlich sogar einzigartig, was sich auf den ersten Blick nicht sehen lässt. Fast jeden Tag kommt Etienne, ehemaliger U-Nationalspieler Kameruns, auf den Platz, um dort mit den Kindern und Jugendlichen zu spielen, zu trainieren und ihnen etwas fürs Leben zu vermitteln. Der 48-Jährige bringt Bälle, Hütchen und weiteres Trainingsmaterial mit, um ein richtiges Training anzuleiten. Natürlich steht dabei der Spaß aller Beteiligten an erster Stelle. Etienne ist inzwischen bekannt und geschätzt für sein Engagement auf dem Fußballplatz. Im letzten Jahr wurde er sogar von der Aachener Zeitung porträtiert (zum Beitrag).
Neben dem Bolzplatz führt ein kleiner Weg den Haarbach entlang. An seinem Ende steht die Welsche Mühle, der letzte Ort der Runde durch Haaren. Das denkmalgeschützte Gebäude ist heute in städtischem Besitz und kann für Feiern oder Tagungen gemietet werden (Link).
Außerdem ist hier die Stadtteilbibliothek Haarens untergebracht. Öffnungszeiten: Mo 14:00-18:00 Uhr, Fr 15:00-18:00 Uhr. Vor der Mühle befinden sich eine große Wiese mit gemütlichen Bänken, ein Ententeich und ein schöner Spielplatz. Insgesamt ist die Atmosphäre an der Welschen Mühle idyllisch und entspannt. Von der Mühle aus führt ein Spazierweg unter der Haarbachtalbrücke in Richtung Eilendorf. Er ist jedoch seit dem 8. Januar 2024 für ca. acht Wochen wegen der Sprengung der Brücke gesperrt.
Nach dieser Tour durch den Stadtteil lässt sich ein klares Fazit ziehen. Haaren hat deutlich mehr zu bieten, als der durchschnittliche Aachener, der meist nur die nicht unbedingt ansprechende Alt-Haarener Straße und das Haarener Kreuz kennt, denken würde. Es gibt einige schöne Orte, zwei Bäche und jede Menge Entwicklung im Rahmen des ISEK.
Mehr zum Kinder- und Jugendzentrum Regenbogen
Während der Öffnungszeiten stehen die Räume zum Entspannen, Treffen mit Freunden und gemeinsamen Spielen offen. Es gibt einen Billardtisch, Kicker, eine Tischtennisplatte, Räume zum Musikhören oder auch zum Sportmachen und Auspowern am Boxsack. Zusätzlich gibt es einige feste Angebote in der OT, die ebenfalls wahrgenommen werden können.
- Montags: Sport mit Eva
- Mittwochs: Gemeinsames Abendbrot ab 18:00 Uhr
- Freitags: Warmes Essen ab 18:00 Uhr, gekocht wird von den Ehrenamtlern, die Jugendlichen sind aber auch zum Mitmachen angehalten.
Die Angebote sind kostenlos und frei zugänglich für alle, die Interesse haben.
Kinder- und Jugendzentrum Regenbogen
Germanusstraße 22, 52080 Aachen Haaren
kot-regenbogen.de
Öffnungszeiten:
Mo 15:00-21:00 Uhr
Di 15:00-19:00 Uhr
Mi 15:00-21:00 Uhr
Do derzeit geschlossen
Fr 15:00-22:00 Uhr

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ISEK – mehr Lebensqualität und ein schöneres Erscheinungsbild für Haaren
Für den Zeitraum von 2015 bis 2025 wurden für Haaren insgesamt 5,56 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, die mit dem Ziel, mehr Lebensqualität und ein ansprechendes Erscheinungsbild des Stadtbezirks zu schaffen, eingesetzt werden konnten. Für den zehnjährigen Zeitraum sind zehn Projekte zu den drei Schwerpunkten „Wertiges Grün“, „Belebte Mitte“ und „Starke Achse“ geplant und zum Teil bereits umgesetzt worden. Dazu gehören Maßnahmen rund um den alten Feuerwehrpark, die Wurm und den Haarbach, um den Kirchplatz von St. Germanus und um die Alt-Haarener Straße als Hauptachse des Viertels. Abgeschlossen wurden beispielsweise schon der erste Bauabschnitt des Parks und die Arbeiten am Platz am Kriegerdenkmal zwischen Alt-Haarener und Würselener Straße. Die anderen Projekte sind noch in Arbeit und sollen im Laufe dieses und des nächsten Jahres abgeschlossen werden.

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