Safaripark „Le Monde Sauvage“

in Ausflug

„Papa, Papa, das Zebra leckt die Autoscheibe ab!“ ruft Lara (6) ganz aufgeregt von der Rückbank und versucht, das neugierige Tier zu streicheln. „Zum Glück sind die Nashörner und Elefanten in einem abgeteilten Gehege“, lacht Papa. Da steht auch schon ein Vogel Strauß mitten auf dem Weg. Die Tiere haben sich an die Menschen und Fahrzeuge gewöhnt und spazieren gemütlich durch den Park.

Wer lieber nicht mit dem eigenen Auto durch die afrikanische Wildnis mitten in Belgien fahren möchte, kann auch in einen Unimog-Zug einsteigen und bei einer etwa 40-minütigen Rundfahrt die Tiere beobachten.
Neben dem Safarigelände befindet sich der eigentliche Tierpark. „Sehen wir uns zuerst die Seelöwenshow an?“, fragt Lara. Bei der Show lernt sie nicht nur den Unterschied zwischen Seelöwen und Seehunden kennen, sondern auch, wie schlau und geschickt die Tiere sein können.
Nach der Show möchte Lara erst mal auf den Kinderbauernhof und den riesigen Spielplatz. Das große Piratenschiff hat es ihr besonders angetan. Papa und Mama suchen sich einen Sitzplatz in der Nähe der Freiflug-Vogelvoliere und bereiten ein Picknick vor.

Papa möchte gerne die Papageienshow sehen. Im Jungle Dome warten die bunten Vögel schon krächzend auf ihre Vorstellung. Es scheint ihnen sichtlich Spaß zu machen, über die Köpfe der Besucher hinwegzufliegen, Auto zu fahren oder kleine Bälle in Körbe zu werfen oder an anderen Wettkämpfen teilzunehmen.

Lara möchte jetzt die Löwen und Tiger sehen. Weiter geht es vorbei an den Kragen-, Braun- und Eisbären hin zu den Affeninseln: Lemuren, Gibbons, Schimpansen und Orang-Utans leben hier in einer natürlichen Umgebung und fühlen sich sichtlich wohl.

Bald beginnt die Raubvogelshow: Musik erklingt, zwei schwarze Pferde kommen vom Waldrand auf die Arena zugetrabt, auf ihren Rücken zwei Reiterinnen mit Greifvögeln auf dem Arm. Kaum angekommen, preschen weiße Wölfe frei über die Wiese hinterher. Ein Raunen geht durch das Amphitheater, doch die Wölfe biegen rechtzeitig ab. Insgesamt 60 Raubvögel fliegen während der Show durch die Arena und auch mal über die Köpfe der Zuschauer hinweg.

Danach ist ein Besuch in der Savanne genau das Richtige: Die Giraffen bewegen sich eher gemächlich um den Aussichtspunkt herum. Ein herrlicher Ort zum Entspannen.

Der Tag verging für Lara wie im Flug, doch in der Nähe des Parkplatzes warten noch ein paar Dromedare auf kleine und große Besucher. Für 2,50 Euro darf sich die stolze Reiterin auf einem der Wüstenschiffe durch den Orient tragen lassen. „Ich möchte noch mal nach Afrika fahren!“, erklärt sie und fällt völlig erschöpft in ihren Kindersitz.

Fange de Deigné, 3, 4920 Aywaille/Belgien
0032 (0)4 3609070
www.mondesauvage.be

Öffnungszeiten: Von Mitte März bis Mitte November täglich ab 10 Uhr

Eintritt:
Kinder bis 2 Jahre: gratis
Kinder 3 bis 11 Jahre: 15 Euro (Kombiticket Safari und Grotten 20 Euro)
Erwachsene: 19 Euro (Kombiticket 25 Euro)
Senioren (60+ Jahre): 17 Euro (Kombiticket 23 Euro)



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