Neuer Pumptrack in der Region: Bewegung und Begegnung im West-Park Eschweiler

Foto: Christina Gielchen

Pumptracks gibt es nicht viele in unserer Region. Im Frühjahr 2026 wurde so eine Anlage im West-Park in Eschweiler eingeweiht. Das Projekt ist Teil der „Spielelandschaft Inde“. Was auf dem Gelände geboten wird, erfahrt ihr hier.

Der Pumptrack

Eine Asphaltstrecke mit mehreren Hügeln und Senken kann mit Rollern, Fahrrädern, Skateboards etc. befahren werden. Die Strecke ist nicht zu anspruchsvoll und daher geeignet für Menschen aller Altersklassen, die sich sicher auf einem fahrbaren Untersatz fühlen. Ein paar steilere Abfahrten lassen coole Tricks und spannende Experimente mit dem eigenen Können zu. Durch die geschickte Gewichtsverlagerung, das „Pumping“, lässt sich die Strecke ohne Antreten bewältigen.

Der Kletterparcours

Der neue Kletterparcours bietet verschiedene Elemente zum Balancieren, Klettern und Hangeln. Er eignet sich gut für jüngere Kinder.

Rasenbolzplatz und Treffpunkte

Geblieben sind der Rasenbolzplatz und die beliebte Jugendtreff-Box auf der weitläufigen Wiese hinter dem Kletterparcours. Ebenfalls Teil des Projekts waren neue Sitzgelegenheiten und ein Grillplatz in der Nähe der Spiel- und Bewegungsangebote. Hier kann man gemeinschaftlich picknicken, sich entspannen und mit anderen treffen.

Wie kommt man hin?

Der Park grenzt an die Gutenbergstraße und ist mit dem Auto gut erreichbar. Es gibt genügend Parkplätze auf einem Seitenstreifen in der Nähe des Eingangs, der am Ende der Straße liegt. Bei der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln können die Bushaltestelle „Eschweiler Gutenbergstraße“ und die Bahnhaltestelle „Eschweiler West“ angefahren werden. Zum Park sind es dann in beiden Fällen zehn Minuten Fußweg.

Fazit

Der West-Park punktet mit guter Erreichbarkeit und einem Angebot für sämtliche Altersklassen. Pumper, Fußballliebhaber, Grillfreunde und Kletteräffchen werden hier gut bespaßt. Das Areal ist gut aufgeteilt, sodass alle Bereiche übersichtlich bleiben. Wer einen Snack oder ein Eis haben möchte, kann den Kiosk am Anfang der Gutenbergstraße besuchen. Nur eine Toilette sucht man leider vergebens.

Hintergrund zum Projekt

Die Umgestaltung des Areals erforderte eine Gesamtinvestition von rund 500.000 Euro. Etwa 80 Prozent davon wurden durch den Bund und das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt“ finanziert.

Hinterlasse einen Kommentar