Minigolf im Aachener Stadtpark: Günstiger Spaß für die ganze Familie

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Foto: Lasse Falter

Mit Schiebermütze und Jeansjacke steht Christoph Blümer bei bester Laune vor seinem Kassenhäuschen im Kurpark an der Monheimsallee. Seit Mai kann er nach einer Saison Pause auf den neuen Bahnen der Minigolfanlage im Stadtpark endlich wieder Gäste empfangen. Für 230.000 Euro wurden alle Bahnen erneuert, und das gesamte Gelände wurde in Schuss gebracht, um Minigolfspaß zu erschwinglichen Preisen zu ermöglichen.

Foto: Lasse Falter

An einem Freitagmittag während der Sommerferien ist jede Menge los. Fast alle Bahnen sind besetzt, vor der Kasse hat sich schon eine Schlange mit wartenden Grüppchen gebildet. Lange Wartezeiten entstehen aber trotzdem nicht, nach ungefähr zehn Minuten kann es losgehen. Volle Bahnen sind hier keine Ausnahme, über 5.000 Gäste haben seit der Neueröffnung im Mai bis Mitte August schon Minigolf gespielt. Christoph Blümer, der Pächter der städtischen Fläche, freut sich, dass nun endlich wieder so viele Leute zum Minigolfen vorbeikommen. „An manchen Tagen trägt mich die Freude über den Betrieb hier den ganzen Weg nach Hause in die Eifel“, sagt er, während er gerade die nächsten Gäste empfängt.

Foto: Lasse Falter

Auch wenn viel los ist, kann nach einer kurzen Einweisung und Erklärung der Regeln (nicht sonderlich kompliziert) recht flüssig gespielt werden. Und wenn einmal eine kurze Wartezeit entsteht, kann man auf einer der auf der Anlage verteilten neuen Bänke Platz nehmen. Auf den 18 Bahnen können dann im freundschaftlichen Wettstreit das Geschick am Eisen, Konzentration und durchaus auch die Frustrationstoleranz unter Beweis gestellt werden. Gerade die Bahnen, auf denen nur wenige Zentimeter zwischen Erfolg und Misserfolg liegen, können ehrgeizige Spieler wirklich in die Verzweiflung treiben, ein Hole-in-one hingegen beflügelt geradezu. Die Bahnen sind, wenn auch komplett neu, weitgehend an die alten Bahnen, die über 60 Jahre bestanden haben, angelehnt. So soll für langjährige Besucher nicht der ganze Nostalgiefaktor verloren gehen.

Foto: Lasse Falter

Wer die 18 Bahnen mit den wenigsten Schlägen absolvieren kann, wird am Ende vom Betreiber höchstpersönlich als Sieger gekürt. Bei einem Besuch muss man sich also darauf gefasst machen, regelmäßig für die anderen Sieger einer Runde zum Klatschen aufgefordert zu werden und selbst auch unter Applaus die eigene Partie zu beenden. Auf den Gewinner wartet sogar ein kleiner Preis, aber keine Sorge, hier geht niemand leer aus, auch für die anderen Spieler gibt es eine Kleinigkeit. Im Stadtpark spielen Pärchen und Familien, Anfänger und Experten nebeneinander und genießen die Freude am Spiel mal mit mehr und mal mit weniger Ambitionen. Wer denkt, mal eben so den Bahnrekord knacken zu können, sollte sich bewusst sein, dass auch einige richtige Profis regelmäßig zum Spielen kommen und die Bahnen schon in- und auswendig kennen.

Foto: Lasse Falter

Öffnungszeiten:
Die diesjährige Saison geht noch bis zum 31. Oktober.
Mittwoch bis Montag: 14:00-19:00 Uhr
Sonntag und Feiertag: 12:00-19:00 Uhr
Dienstag: Ruhetag
In den Ferien täglich geöffnet!
In den Herbstferien: 13:00-19:00 Uhr; letzter Abschlag (Rundenstart) 18:00 Uhr

Preise:
Erwachsene ab 16 Jahren: 3,00 Euro
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre: 2,50 Euro

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