Gesellschaftsspiel im Check: Kniffel – das Kartenspiel

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Kniffel ist ein berühmtes Würfelspiel für Kinder ab 8 Jahren. Es ist bei vielen Generationen ein beliebter Zeitvertreib und kann mit 2 bis 4 Personen gespielt werden.  2013 ist „Kniffel – das Kartenspiel“ im Schmidt-Spiele-Verlag erschienen.

Am 15.01. sollte ich zusammen mit Janine und Felix, die auch ein Praktikum bei KingKalli machen, das Spiel testen. Es ist, genau wie die Originalversion, ab 8 Jahren gedacht und sollte 30 Minuten dauern. Doch mussten wir feststellen, dass wir allein schon um die Spielanleitung halbwegs zu verstehen, mindestens eine halbe Stunde brauchten. Schließlich haben wir es halb mit den Regeln aus der Anleitung, die wir verstanden haben, und mit eigenen Regeln gespielt. Aber selbst währenddessen mussten wir noch sehr oft in die Anleitung schauen und haben uns sehr über das Spiel geärgert, weil es selbst nach mehrmaligem Reinschauen immer noch unlogisch war. Wir haben über 1,5 Stunden mit dem Spiel gekämpft, und wir haben es nicht zu Ende gespielt, weil wir keine Lust mehr hatten, immer wieder in die Anleitung zu schauen, um nachzugucken, wie der nächste Spiel- Zug aussehen sollte.
Zum Vergleich sollten wir im Anschluss das Original-Würfelspiel testen. Ich hatte das Spiel schon sehr lange nicht mehr gespielt und musste mir die Regeln noch einmal erklären lassen. Auch Felix kannte das Spiel nicht, und Janine hatte es mit ihrer Familie anders gespielt. Trotzdem haben wir die Regeln in zwei Minuten verstanden. So kamen wir schnell in das Spiel rein. Zudem hatten wir bei der Original-Version mehr Spaß als bei der neuen und haben viel gelacht.

Fazit: Wenn die Spielmacher versucht haben, mit dieser Version Kniffel besser zu machen, so ist es ihnen nicht gelungen. Denn durch die schlechte Spielanleitung kommt man erst gar nicht dazu anzufangen und verbringt die Zeit, in der das Spiel eigentlich schon längst durch sein sollte, damit, die Anleitung zu verstehen. Wer also mehr Spaß bei Kniffel haben möchte, sollte sich lieber der alten Version zuwenden, da diese verständlicher ist und schon immer gut angekommen ist.

Text: Johanna Hoß

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