Infernal Wagon – Gesellschaftsspiele ausprobiert

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Nach Gold zu graben, war schon seit jeher ein Abenteuer. Es wurden Stollen gegraben und Felsen mit Dynamit gesprengt. Wenn dann aber alles schiefläuft und das Bergwerk einstürzt, hilft nur noch die schnelle Flucht mit der Draisine. Gemeinsam müssen die Spielenden innerhalb des Zeitlimits von sieben Minuten den Ausweg aus dem Berg finden. Da ist Hektik vorprogrammiert.

Flucht aus dem Berg

Infernal Wagon ist ein kooperatives Echtzeitspiel. Kernelement des Spiels sind Karten, auf denen die Schienen für die Draisine abgebildet sind. Je nach Spieleranzahl erhalten die Spielenden zwei bis vier Karten auf die Hand. Wenn der Timer läuft, muss man weitere Gleise an das Startgleis anlegen und die Draisine vorwärtsbewegen. Die Gleise auf den Karten haben unterschiedliche Symbole. Kann jemand ein gleiches Symbol an eine ausliegende Karte anlegen, passiert nichts. Passen die Symbole jedoch nicht, werden Gleise vom Anfang der Strecke entfernt, sodass die Draisine von einstürzenden Gleisen verfolgt wird. Sonderkarten bringen noch einmal besondere Effekte ins Spiel, die die Herausforderung steigern. Schafft die Gruppe es innerhalb der Zeit zum Ausgang?   

Nur gemeinsam erfolgreich

Infernal Wagon braucht viel Kooperation und Kommunikation untereinander, wenn man das Spiel erfolgreich beenden will. Dies macht auch den Reiz des Spiels aus. Es lässt sich nicht vermeiden, dass die Gleise hinter der Draisine einstürzen, und ohne ein gewisses Risiko wird man nicht gewinnen. Durch Zusatzkarten kann das Spiel herausfordernder gestaltet werden, damit es abwechslungsreich bleibt.

Titel: Infernal Wagon
Verlag: Iello / Huch
Alter: ab 7 Jahren
Spieldauer: 7 Minuten
Spieleranzahl: 2-5
Preis: ca. 16 Euro

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