In Aachen zeigt man sich über eine Meldung der NRW Ministerien für Kultur und Wissenschaft sowie Schule und Bildung sehr erfreut: Es soll hier bald die Möglichkeit geben Grundschullehramt zu studieren. Dabei wird es wohl eine Kooperation aus RWTH Aachen, Universität und der Bergischen Universität Wuppertal geben. Vorausgegangen war ein eindringlicher Appell der Hauptverwaltungsbeamten der Städteregion Aachen sowie der Kreise Düren und Heinsberg im letzten November. „In den letzten sechs Jahren konnten bei uns in der StädteRegion Aachen durchschnittlich sechs von zehn ausgeschriebenen Lehrerstellen an Grundschulen nicht besetzt werden. Die Lage ist jetzt schon dramatisch. Aber das ist erst der Anfang!“, betonte damals Dr. Grüttemeier. Aufgrund der Neuigkeiten der Landesregierung hofft man in Aachen und der Region die Probleme bald etwas eindämmen zu können: „Der heutige Tag markiert einen ersten, aber nichtsdestotrotz wichtigen Schritt.“ Ab wann in Aachen die Studiengänge im Grundschullehramt starten werden ist noch nicht klar, dennoch sollen ab September 2023 Studierende für das Grundschullehramt aus Köln ihr Praxissemester im Raum Aachen absolvieren können.
Für die Zukunft erhofft man sich außerdem ähnliche Schritte im Bereich der Förderschulen, auch dort herrscht massiver Lehrermangel. Auch wenn es dahingehend bisher keine Aussage gibt zeigt sich Dr. Grüttemeier zeigt auch in diesem Punkt zuversichtlich: „Ich bin aber optimistisch, dass wir auch hier perspektivisch zu guten Lösungen kommen werden.“ Ob sich die Situation in Aachen durch die Möglichkeit hier zu studieren entspannen wird muss sich zeigen. Für zukünftige Studenten und Studentinnen, die gerne in ihrer Heimatstadt bleiben wollen ist es auf jeden Fall von Vorteil.
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