„Ich schenke dir …“ – diesen Satz wird man im Spiel „That’s not a hat“ sehr häufig zu hören bekommen. Die Spielenden schenken sich Gegenstände und müssen diese immer ansagen. Da die Karten aber irgendwann alle verdeckt sind, heißt es, den Überblick zu behalten. Wer nicht mehr weiß, welchen Gegenstand man verschenkt, muss es mit einem Bluff versuchen und hoffen, dass man damit durchkommt.
Geschenke für alle
„That’s not a hat“ besteht aus Karten, die auf der Vorderseite Gegenstände zeigen und auf der Rückseite Pfeile nach links oder rechts. Zu Beginn liegt vor allen Spielenden je eine Karte mit der Vorderseite offen. Diese Gegenstände sollte man sich gut einprägen, denn lange werden sie dort nicht mehr liegen. Der Startspieler nimmt sich eine Karte vom Stapel in der Mitte und zeigt sie allen, z. B. eine Ente. Danach dreht er die Karte um und gibt sie entsprechend der Pfeilrichtung auf der Rückseite verdeckt an den Sitznachbarn weiter und sagt dabei „Ich schenke dir eine Ente“. Der Beschenkte kann sich entscheiden, ob er das Geschenk annimmt oder nicht. Zu Beginn klingt dies sehr banal, weil jeder gerade die Ente gesehen hat. Da man nur ein Geschenk besitzen darf, muss der Beschenkte jetzt seine offenliegende Karte umdrehen und ebenfalls in Pfeilrichtung weiterschenken. Mit und mit werden alle Karten verdeckt. Ehe man sich’s versieht, bekommt man schon wieder ein Geschenk und muss ein anderes weitergeben. Aber was lag da unter der Karte? Hat jemand Zweifel an dem Geschenk, lehnt man es ab und die Karte wird aufgedeckt. Derjenige, der unrecht hat, bekommt die Karte als Minuspunkt und bringt eine neue Karte aus der Mitte ins Spiel. Manchmal ist es erforderlich, bei absoluter Ahnungslosigkeit geschickt zu bluffen. Vielleicht hat man Glück und der oder die Beschenkte hat selbst keinen Durchblick mehr. Hat ein Spielender drei Minuspunkte gesammelt, endet eine Runde. Danach werden neue Karten verteilt, und wer nach so vielen Runden, wie Mitspielende am Tisch sitzen, die wenigsten Minuspunkte hat, gewinnt das Spiel.
Wo war die Ente?
Jeder wird wohl von sich behaupten, dass er sich eine Handvoll Gegenstände merken kann. „That’s not a hat“ belehrt einen in wenigen Minuten eines Besseren. Die wilde Geschenketauscherei sorgt für rauchende Köpfe und viel Gelächter am Spieltisch. Ob als Partyspiel oder im Familienkreis – „That’s not a hat“ macht überall eine gute Figur.
Titel: That’s not a hat
Verlag: Ravensburger
Alter: ab 8 Jahren
Spieldauer: ca. 15 Minuten
Spieleranzahl: 3-8
Preis: ca. 10 Euro
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