Für Gruppen: Das absolut verrückte Buch der 99 1/2 Spiele

in Medien, Spiele

Kindergeburtstag und keine Spielidee? Schulpause und nix zu tun? Ein Feriennachmittag mit Freunden und keine Beschäftigung in Sicht? Sharky, mit bürgerlichem Namen Charlie Astor, und George, der mit Nachnamen Whitefield heißt, wollen Abhilfe schaffen. Die Gründer einer angesagten Londoner Agentur für Kinderpartys organisieren nicht nur die Geburtstage der Kinder von Stars wie David Cameron oder Elisabeth Hurley, sie haben auch ein Buch mit Spieltipps für Kindergruppen geschrieben.

„Don’t you dare“ lautet der doppeldeutige Titel des englischen Originals, das in der deutschen Übersetzung etwas sperrig „Das absolut verrückte Buch der 99 1/2 Spiele“ heißt. Das Buch ist als Handreichung mit Kritzelfaktor für den Alltag halbwüchsiger Danger-Seeker gedacht, denen schnödes Verstecken- oder Fangenspielen zu oldschool ist. Bei Sharky und George wird Plumpsack zum Klospiel, aus Räubern und Gendarmen werden Agenten und Spione und beim Kissenspiel, einer Art Reise nach Jerusalem extrem, wird jeder Stuhl nicht nur einmal besetzt, sondern zweimal. Zwar gibt es unter den „99 1/2 Spielen“ auch einige Aktivitäten, die die Buchbesitzer alleine und/oder im stillen Kämmerlein ausüben können (Daumenkinos in Buchecken malen z. B.), die meisten Spielideen sind aber für zwei oder (viel) mehr Kinder gedacht. Das Design ist zielgruppen- und zeitgeistgemäß wuselig-bunt, Piktogramme mit Angaben für Spielerzahl oder Materialbedarf und wiederkehrende Elemente wie das Streich-O-Meter sorgen für Orientierung. Leider verliert das Buch durch die Übersetzung etwas an Esprit und auch die Anleitungen könnten zum Teil präziser sein, dennoch bietet „Das absolut verrückte Buch der 99 1/2 Spiele“ etliche Anregungen, wie angestaubte Spiele gepimpt werden können.

Sharky & George: Das absolut verrückte Buch der 99 1/2 Spiele | Streiche und noch mehr Unfug | Kosmos 2014 | ab ca. 6 Jahren

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