Idyllisch im Grünen gelegen am Rande des Ferberparks in Burtscheid befindet sich das Restaurant Ferbers mit einem Innenbereich und großen Terrassen auf verschiedenen Seiten des Gebäudes. Obwohl das Ferbers an diesem Tag bei bestem Parkwetter gut besucht ist, bekommen wir sofort einen Tisch, ohne vorher reserviert zu haben. Wie gewünscht liegt er direkt am Spielplatz, der sich neben dem Restaurant befindet. Verschiedene Wipptiere wie Marienkäfer oder Schnecke, eine flache Klettervorrichtung, ein Sandkasten und eine Nilpferdfigur laden vor allem die Kleinsten zum Spielen ein. Auch unsere Kinder, obwohl der Älteste bereits sechs ist, stürmen direkt zum Spielplatz. Am liebsten würden sie über den Zaun klettern, der die Terrasse des Ferbers vom Spielplatz trennt. Doch da dies nicht der offizielle Weg ist und auch der Zaun beim Kletterversuch schon ein wenig wackelt, weisen wir sie an, durch das Tor am Eingang zu gehen.
Von unserem Tisch aus haben wir die Kinder sehr gut im Blick und können beobachten, wie sich unsere Zweijährige direkt auf den Marienkäfer zum Wippen emporzieht, während die anderen sich auf der niedrigen Klettervorrichtung austoben. Zudem ist der Spielplatz komplett umzäunt, sodass die Kinder dort nicht auf die Schnelle woanders hinlaufen können. Mein Mann und ich bleiben am Tisch zurück und warten auf die Speisekarten, was sich etwas hinzieht. Da es ziemlich voll ist, haben vermutlich nicht alle Kellner im Blick, welche Gäste neu sind, zumal auf unserem Tisch noch Geschirr von unseren Vorgängern steht.
Als wir nach der Karte fragen, bringt uns die freundliche Bedienung direkt einige Exemplare. Zuerst checken wir die Auswahl für die Kinder. Mit mehreren Gerichten kann sie sich sehen lassen: Penne mit Tomatensauce, Spaghetti Bolognese, Kinderpizza Margherita, ein Wiener Schnitzel und Nürnberger mit Pommes werden für die Kleinen geboten. Die Wahl unserer älteren Kinder fällt direkt auf die Pizza, während die Kleine zunächst zwischen Nudeln und Würstchen schwankt, sich dann aber für die fünf Nürnberger mit Pommes entscheidet. Nach ihrer Wahl toben sich die Kinder weiter auf dem Spielplatz aus.
Nicht nur die Auswahl der Kindergerichte ist vielfältig, auch sonst hat die Karte viel zu bieten: Viele verschiedene Hauptspeisen (neben Fleisch- und Nudelgerichten sowie Pizzen unter anderem auch Salate und Bowls), einige Vorspeisen und Desserts. Auch Frühstücken oder Kaffeetrinken ist hier gut möglich. Das Ferbers öffnet um 9 Uhr und hat durchgehend bis Mitternacht geöffnet.
Mein Mann und ich genießen es, uns zumindest ein paar Minuten ungestört unterhalten zu können.
Zwischendurch kommen die Kinder immer mal wieder an den Zaun und fragen nach dem Essen. Manchmal leisten sie uns auch noch kurz Gesellschaft. Das Essen lässt aber nicht lange auf sich warten und die Kinder können es kaum abwarten loszulegen.

Das Essen schmeckt allen sehr gut. Die Würstchen meiner Tochter sind schnell verspeist und am liebsten hätte sie noch mehr. Aber da der Teller noch voller Fritten ist, wird sie sicher nicht verhungern. Mein Sohn schafft auch seine ganze Pizza und will dann unbedingt zu den Reifenschaukeln. Diese befinden sich auch im Park, zwar etwas weiter weg vom Ferbers, aber vom Restaurant aus trotzdem noch zu sehen. Auch weitere Möglichkeiten hat der Ferberpark zu bieten. Neben dem Ferbers werfen Jugendliche auf den Basketballkorb auf dem dafür vorgesehenen Feld und neben dem Spielplatz am Ferbers misst sich eine kleine Gruppe im Boule. Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren Spielplatz mit unter anderem Wippe, Rutsche, Reifenschaukel und Seilbahn sowie einige Sportgeräte, um sich fit zu halten.

Als meine Jüngste auch gut gesättigt zu sein scheint, wirft sie einen Blick unter dem Tisch. „Da ist der Kellner, der will mich fressen“, behauptet sie frech. Ihre ältere Schwester steigt sofort mit ein und spinnt die Geschichte weiter. Aber auch die beiden Mädchen wollen dann schnell wieder spielen und laufen zum Spielplatz.
Wir bleiben noch eine Weile sitzen, essen die Reste von den Tellern unserer Töchter und genießen das schöne Wetter. Als wir dann einige Zeit später zahlen, sind wir von der Rechnung etwas geschockt (wir bezahlen über 100 Euro). Denn günstig ist das Ferbers nicht. Trotzdem hatten wir einen sehr schönen Familiennachmittag, und um im Sommer gut und lecker in schöner Atmosphäre mit Kindern essen zu gehen, ist das Ferbers definitiv eine gute Wahl.
FerbersFerberpark
Der Beitrag ist zuerst in unserer Printausgabe August/September 2025 erschienen.
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