Buchtipp: Frohbold und Schneesine

in Medien

Lolika und ihr Vater lieben die Weihnachts-zeit. Im November beginnen sie damit, ihre Wohnung zu schmücken, doch dieses Mal ist es anders. Aufgrund eines Wasserschadens in der Wohnung von Paula, der Freundin von Lolikas Vater, ziehen sie und ihr Sohn Freddi zu Lolika und ihrem Vater und machen alles anders. Zum Beispiel wird erst kurz vor Heiligabend geschmückt. Damit ist Lolika gar nicht glücklich. Dann passieren auch noch immer merkwürdigere Sachen in der Wohnung und die beiden Kinder sehen plötzlich zwei kleine Wesen. Einen Lamettaling namens Frohbold und einen Weihnachtsengel namens Schneesine, die sich die ganze Zeit über die richtige Art, Weihnachten zu feiern, streiten und dabei viel Chaos anrichten, für das Freddi und Lolika die Schuld kriegen. Nachdem die Wesen die Adventskalender von Freddi und Lolika geleert haben und die Erwachsenen das sehen, gibt Freddi Lolika die Schuld und sie bekommt Ärger mit ihrem Vater. Damit ist klar: Lolika und Frohbold müssen etwas tun, um Schneesine, Freddi und Paula loszuwerden.

Die Geschichte rund um die chaotischen Wesen ist witzig und schön illustriert. Außerdem erzählt sie vom Kompromisseschließen und vom Zusammenwachsen einer Patchwork-Familie. Ich finde den Roman perfekt für die Weihnachtszeit, zum Vor- und Selberlesen ab acht Jahren.

Anna Böhm: Frohbold und Schneesine
Oetinger, September 2023
14 Euro, ab 8 Jahren

vorgestellt von Sarina Holtrup, Auszubildende im Worthaus in Aachen-Burtscheid

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