Filmtipp: Ballerina

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Kinostart: 12.01.
F/CDN 2016 | Regie: Eric Summer, Eric Warin | 90 Min. | FSK: ab 0 Jahren
Félicie ist zwölf Jahre alt, hat keine Eltern mehr und lebt deshalb anno 1888 in einem Waisenhaus in der bretonischen Provinz. Ihr größter Wunsch ist es, Tänzerin zu werden, weshalb sie stets in Bewegung ist, zum Leidweisen ihrer Erzieher. Eines Tages glückt ihr zusammen mit ihrem Freund Victor die Flucht in die Stadt aller Sehnsüchte jener Zeit, Paris. Dort versucht Félicie, ihren Traum, vor Publikum zu tanzen, in die Tat umzusetzen, während sie bei reichen Leuten wohnt und putzt. Doch die Aufnahmebedingungen für ein Vortanzen an der Oper sind mehr als schwierig. Als sie per Zufall eine Einladung in die Hände bekommt, die eigentlich für die versnobte Tochter ihrer Arbeitgeberin bestimmt ist, greift Félicie zu. Doch damit ist sie noch lange nicht am Ziel. Das Ballettthema dürfte überwiegend Mädchen ansprechen, während der Film sich dramaturgisch auf altbekannten Bahnen bewegt. Etwas unglücklich ist die bemüht poppige Musikauswahl, die weder in die Epoche noch zur Pariser Oper passt – hier wäre ein wenig mehr „Schwanensee“ & Co. wie in der allerersten Ballettszene sicher schöner gewesen. Visuell ist das Ganze aber durchaus ansprechend gestaltet – die Choreografien wurden sogar von zwei Stars der Pariser Oper entworfen – sodass angehende Ballerinen ruhig einen Tanz mit Félicie wagen dürfen.

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