Das subtropische Badeparadies Mosaqua hat 2013 nach einer gründlichen Renovierung wiedereröffnet. Tanja Büchter hat sich für KingKalli in die Fluten gestürzt ;-)
„Wieso dauert das Umziehen zu Hause immer so lange, und hier kann es gar nicht schnell genug gehen?“, fragt sich Annette, die Mutter von Luca (2 1/2 Jahre) und Emma (8 Jahre). Schon watschelt Luca los und begrüßt erst einmal alle Tiere, die er auf dem Weg zum Dschungelbad antrifft. Den überlebensgroßen Papagei kann er sogar mit Hilfe einer Sprechanlage zum Reden bringen und dem Kamel über das Kletternetz auf den Rücken steigen. Vor dem Gorilla hat Luca ein bisschen Angst, aber an Mamas Hand geht er dann doch ganz cool an dem Riesenaffen vorbei.
Während sich Luca auf der Kleinkindrutsche vergnügt, traut sich Emma auf die große Familienrutsche. „Warum haben denn die anderen Kinder alle Bändchen am Handgelenk?“, überlegt sie. Schon kommt ein Aufseher zu ihr und erklärt, dass Kinder, die alleine rutschen möchten, erst eine Bahn vorschwimmen müssen. Denn nur so kann sichergestellt werden, dass nur die Kinder sich in die Stromschnellen wagen, die sich auch über Wasser halten können. Zum Glück ist das für Emma kein Problem. Stolz zeigt sie ihrer Mutter das Bändchen.
Jetzt gibt es kein Halten mehr. Emma steigt die Treppe zur 92 Meter langen Tunnelrutschbahn hinauf und ist beeindruckt von den Licht- und Lasereffekten in der Tunnelröhre. Als sie sich auf die Wildwasserbahn mit echten Stromschnellen und kleinen Tunneln wagt, merkt sie schnell, warum hier keine Nichtschwimmer hineindürfen. Während Tarzan sich über ihren Kopf schwingt, gleitet sie vorbei an wilden Tieren und lässt sich von der Oase bis in die Wüste treiben. Danach geht es für die Geschwister gemeinsam auf das 15 Meter lange Piratenschiff. Luca ist besonders von den Aquarien beeindruckt, denn hier gibt es sogar echte Piranhas.
Wer lieber ein paar Bahnen schwimmen oder sich im 30 °C warmen Wellenbad vergnügen möchte, der sollte das 25-Meter-Becken ausprobieren. Für die allerersten Schwimmversuche steht außerdem noch ein Kinderbecken zur Verfügung. Im Eintrittspreis enthalten ist auch die Nutzung der beiden großen Whirlpools, des Dampfbades, der fünf Infrarotkabinen und der Nebeldusche. Die Sommersaison beginnt bei gutem Wetter bereits am 7. April. Die unbeheizten Außenbecken sind dann zwar noch sehr kalt, aber auf den großen Liegeflächen kann man sich im Sommer entspannen und auf dem Spielplatz und den Beachvolleyball-, Fußball- und Basketballplätzen auspowern. Neben einem großen Nichtschwimmerbecken bieten drei kleine Kinderbecken mit Wasserspiel- und Spritzgeräten bei einer Wassertiefe von 10, 20 und 30 cm Planschspaß pur. Während Schwimmer im 50-m-Becken ihre Bahnen ziehen, gleiten andere auf den beiden Riesenrutschen ins kühle Nass. Neben einer großen Terrasse am Gastronomiebereich lockt bei schönem Wetter eine Beachbar mit Cocktails und einer Leinwand für Sportübertragungen. Mosaqua wurde im letzten Jahr nach einer 7-monatigen Komplettrenovierung wiedereröffnet. Sicherheit spielt hier eine wichtige Rolle. Von speziellen Überwachungsposten haben die Aufseher alle Becken und Rutschen ständig im Blick, zusätzlich gibt es im großen Becken ein Poseidon-System. Sobald sich eine Person länger als 20 Sekunden nicht bewegt, ertönt automatisch ein Alarmton.
Beliebt sind auch die Kindergeburtstage „Piratenparty“ oder „Schatzinsel“ sowie für Kinder ab ca. 10 Jahren das Discoschwimmen freitags von 18 bis 21 Uhr. Mosaqua bietet darüber hinaus kostenlosen Internetzugang per Wifi-Hotspot. Alle Hundefreunde können sich schon mal den 4. Oktober vormerken: Denn dann findet das traditionelle Saisonabschluss-Hundeschwimmen von 12 bis 18 Uhr statt.
Weitere Infos:
Mosaqua, Landsraderweg 1, 6271 Gulpen / NL 0031 (0)43 4507400, www.mosaqua.nl
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