Julian ist zurückhaltend und beobachtet eher, obwohl er gern dazugehören würde. Er ist begeistert von Wörtern und seiner Klassenkameradin Anisa. Sie ist aufgeweckt, aktiv und liebt Fußball. Nachdem Julian Anisa und ihrem Freund Diego zu einem im letzten Sommer abgebrannten Bootshaus folgt und beobachtet, wie die beiden hineingehen, geht er hinterher. Plötzlich taucht der grimmige Hausmeister Herr Jeschke auf und erwischt Julian, aber nicht Diego und Anisa. Ein paar Tage später entdeckt Anisa nach der Schule Julian an der Bushaltestelle. Julian ist von Diego und seinen Freunden umzingelt. Diego droht Julian, dass etwas Schlimmes passiert, sollte er erzählen, dass er und Anisa ebenfalls beim Bootshaus waren. Anisa geht dazwischen und fordert ihn zu einem Fußballturnier heraus. Zwei gegen zwei: Julian und Anisa gegen Diego und seinen Kumpel. Doch leider ist Julian mies im Fußball. Ich finde die Geschichte schön geschrieben. Es ist eine realistische Geschichte, die vermittelt, wie wichtig es ist, auch füreinander einzustehen. Sie wird sowohl aus der Sicht von Julian als auch aus der Sicht von Anisa erzählt und wird durch vereinzelte Illustrationen begleitet. Eine tolle Geschichte für Kinder ab acht Jahren.
Benjamin Lebert: Julian und Anisa und das Wunder vom Wacholderpark
Beltz, Februar 2023
12 Euro, ab 10 Jahren
vorgestellt von Sarina Holtrup, Auszubildende beim Worthaus in Aachen-Burtscheid
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