Hier ist er: der neue und elfte Band vom Sams, „Die große Weihnachtssuche“. Verschwunden ist das Mini-Sams. Es ist der erste Weihnachtstag nach Heiligabend bei Herrn Taschenbier mit zwei Gäste-Samsen und Würstchenketten am Christbaum. Mini-Sams hat sich so sehr mit Frau Rotkohl befreundet, dass es aus der Sams-Welt zu ihr zurückkommt. Es folgt dem Sams zum Schlittenhügel, das da eben noch Dzongo im Schnee gefahren ist, das heißt auf dem Backblech von Frau Rotkohl. Die kleine Lilli vom Schlittenhügel nimmt Mini-Sams mit nach Hause, sie hofft, die Eltern mögen es „apportieren oder so ähnlich“. Denn wie alle Samse hat es keine Mama und keinen Papa. Macht nichts, es richtet sich gleich samsmäßig in der neuen Familie Schemmel ein und hat schnell seinen Spitznamen weg: „Klugscheißerle“.
Der neue Sams-Band knüpft an die Geschichte des neunten Bandes „Sams feiert Weihnachten“ an, und obwohl er in Originalität und Vorweihnachtsstimmung nicht ganz an seinen Vorgänger heranreicht – wer wird je wieder arglos „Stille Nacht“ intonieren, wenn er die Samse hat singen hören: „alles schläft, ein Sams wacht“ –, ist auch dieser Band ein Muss für Sams-Fans jung und alt.
Fazit: „Ihr lieben Leute groß und klein, / Kauft bitte massenweise ein.“ Samslogisch gesprochen: „Hervorragend gereimt, wenn nicht sogar einigermaßen.“
Paul Maar: Das Sams und die große Weihnachtssuche
Oetinger, September 2022
15 Euro, ab 7 Jahren
vorgestellt von Martin Hungenbach, Buchhändler beim Worthaus in Aachen-Burtscheid
Bestellen kann man das Buch zum Beispiel hier:
worthaus-ac.buchhandlung.de/shop/article/46831120/paul_maar_das_sams_und_die_grosse_weihnachtssuche.html
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