Aufforderung der Schüler*innenvertretung an Landesregierung

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Die Schulen sollen weiterhin bis Anfang Mai geschlossen bleiben – zu diesem Entschluss fordert die Bezirksschüler*innenvertretung der Städteregion Aachen die Landesregierung NRW in einer Pressemitteilung auf.

Die Entscheidung der Schulöffnung für Abschlussklassen ab dem 23. April soll zurückgenommen werden. Stattdessen müsse man am Beschluss der Konferenz zwischen Kanzlerin und Ministerpräsident festhalten, erst am 4. Mai wieder die Türen zu öffnen. Oberste Priorität habe die Gesundheit der Schüler*innen und Angehörigen.

Umso empörter zeigen sich die Bezirksschüler*innensprecher über die bisherigen Maßnahmen der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Der Auftrag an die Schulen, bis 23. April alle ausreichenden Hygiene-Vorkehrungen zu treffen, sei irrwitzig und unrealistisch. Linus Mohrmodu, Sprecher der Vertretung, meint, die Regierung sei in der Pflicht, die Gesundheit der Bürger*innen zu schützen. Stattdessen handle sie jedoch grob fahrlässig.
Ab sofort sollen alle finanziellen Ressourcen in die digitale Bildung der Abschlussschüler*innen gesteckt werden, sodass diese weiterhin eine Chance auf einen den Umständen entsprechend fairen Abschluss erhalten. Dabei scheue die Bezirksschüler*innenvertretung auch nicht vor Konfrontation. „Sollte die Ministerin weiter ihren Kurs fortführen, werden wir uns mit allen möglichen Mitteln einsetzen, um die Schüler*innen, in deren Auftrag wir handeln, zu schützen.“ betont Sebastian Schick als Vorstandsmitglied.

Des Weiteren appellieren sie an die Bürgermeister der Städteregion sowie den Städteregionsrat. Falls ein Boykott nötig wäre, sollten sich die kommunalen Schulträger*innen den Beschlüssen zur früheren Öffnung der Schulen unbedingt widersetzen. Dies würde auch ein Zeichen für andere setzen, da die besonders betroffene Städteregion viel Verantwortung träge und somit als gutes Beispiel vorangehen müsse.
Letztlich bittet die Bezirksschüler*innenvertretung die Verantwortlichen um das Zeigen von Courage und den Einsatz für die Bürger*innen. Mit dem Zurückrudern könnten sie beweisen, dass zumindest ihnen die Gesundheit der Schüler*innen am Herzen liege.

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