Ab in die Kita! Streik wird beigelegt

in Familienleben, Familienpolitik

Ab kommendem Montag heißt es endlich wieder aufatmen! Die Kitas nehmen ihren Dienst wieder auf, auch wenn es noch zu keiner Einigung im Tarifstreit gekommen ist.

Bislang sind die Tarifverhandlungen zwischen ver.di und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände ohne Ergebnis geblieben. Diese endeten heute Morgen, nachdem seit Montagabend versucht wurde, eine Lösung am Verhandlungstisch herbeizuführen.
„Es war uns genauso wie den Arbeitgebern klar, dass für eine Einigung von beiden Seiten Bewegung notwendig ist. Dazu waren beide Seiten bereit. Unser Ziel war eine generelle Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe. Leider ist es in den Verhandlungen nicht gelungen, gegenseitige Vorschläge so weit zu konkretisieren, dass dies zu einem annehmbaren Ergebnis geführt hätte“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske am Donnerstag in Berlin.
Um zu einer Einigung zu finden haben sich die beiden Parteien darauf geeinigt, ab Sonntag einen Schlichter einzusetzen. Während der Schlichtungsperiode wird auf eine Fortsetzung des Streiks verzichtet.

Derweil hat die große Koalition in Aachen am 3. Juni beschlossen, die Kita-Beiträge in voller Höhe zurückzuerstatten. „Wir haben von Anfang an betont, dass sich die Stadt selbstverständlich nicht am Kita-Streik bereichern wird. Wir wissen nur zu gut, dass der nun bereits drei Wochen andauernde Streik viele Familien an ihre Belastungsgrenze geführt hat“, betont Clea Stille, die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der SPD. „Aufgrund der Länge des Streiks reden wir jetzt auch nicht mehr über Kleinbeträge. Wir wollen in den nächsten Ratssitzung die Verwaltung beauftragen, die zu erstattenden Beträge zu berechnen und an die Eltern auszuzahlen“, konkretisiert Peter Tillmanns (CDU).
Die StädteRegion Aachen, mit den vier Kommunen Baesweiler, Monschau, Roetgen und Simmerath hatte bereits am 21. Mai angekündigt, die Gebühren zu erstatten. Auch Düren hatte am 20. Mai gemeldet, die Gebühren rückzuüberweisen.

Quellen: Presseportale ver.di und Gemeinden
Foto: thinkstock

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