Seit Juni 2024 lebt auf der Sophienhöhe eine Herde Wildpferde, die mit ihrer naturnahen Lebensweise die Landschaft pflegt. Die Tiere halten die Wiesenlandschaft der Goldenen Aue, eine etwa 50 Hektar große Freifläche mit feuchten Senken, weitgehend von Bäumen und Sträuchern frei. So schaffen sie wertvolle Bedingungen für gefährdete Insekten, Vögel und seltene Pflanzen, die offene und halboffene Lebensräume benötigen.
Die Koniks, eine robuste und genügsame Wildpferderasse, spielen dabei eine zentrale Rolle. Ihr Name stammt aus dem Polnischen und bedeutet „kleines Pferd“, was auf ihre geringe Größe und ihr kompaktes Erscheinungsbild hinweist.
Die Ansiedlung der Wildpferde hat auch eine symbolische Bedeutung: Sie steht für einen neuen Ansatz in der Rekultivierung, der natürliche Prozesse und ökologische Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt rücken soll. Das Projekt könnte langfristig als Modell für ähnliche Vorhaben in anderen Rekultivierungsgebieten dienen.
Im Rahmen der Exkursion beobachten die Teilnehmenden die Herde unter fachlicher Begleitung und gewinnen so einen direkten Eindruck von der erfolgreichen Integration von Naturschutz und Landschaftsnutzung.
Leitung: RWE Forschungsstelle Rekultivierung
Dauer: ca. 2 Std.
Kosten: Teilnahme kostenlos
Anmeldung: RWE-Besucherdienst, 0800 8833-830 (kostenlose Hotline)
