Für mehr Bewegung und Gesundheit: STARKE-KIDS-Förderpreis

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„Wir sehen es als unsere Aufgabe an, gleiche Gesundheitschancen unabhängig vom Portemonnaie zu schaffen“, so Waldemar Radtke, Regionaldirektor der AOK. „Daher haben wir uns wieder einmal auf die Suche nach Mutmachern, Anpackern und Visionären gemacht – und haben sie gefunden.“ Aus einer Vielzahl von 34 eingereichten Projekten wurden am 8. Mai die Gewinner des STARKE-KIDS-Förderpreises 2017 der AOK Rheinland/Hamburg bekannt gegeben. Alle zeichnen sich durch ihr herausragendes Engagement zur Verbesserung der Kinder- und Jugendgesundheit aus. Da die Entscheidung hinsichtlich der großen Anzahl an Projekten schwerfiel, wurden dieses Jahr fünf statt drei Projekten aus der StädteRegion Aachen sowie dem Kreis Düren prämiert, und das Preisgeld wurde von 6.000 auf 9.000 Euro erhöht.

Das Gewinnerprojekt der Pfarre Franziska von Aachen nennt sich „diesseits“ und setzt sich für Kinder und Jugendliche ein, die um den Verlust eines geliebten Menschen trauern. Unter dem Leitgedanken „Fürchtet euch nicht, denn ihr seid nicht allein“ werden das Abschiednehmen und der Tod in Kleingruppen kindgerecht thematisiert. „Dieses Projekt verdient den ersten Platz, da es hier um ein Thema geht, das stärker in den Mittelpunkt gerückt werden muss“, erklärt Laudatorin Ulla Schmidt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags und Bundesabgeordnete für Aachen. „Man muss dafür kämpfen, den Tod aus der Tabuzone herauszuholen. Wenn jemand in der Familie verstirbt, neigen wir dazu, die Kinder damit nicht belasten zu wollen. Aber auch Kinder sind traurig.“ Für junge Menschen ist in einer solchen Situation die Welt erst mal auf den Kopf gestellt, ergänzt Projektinitiatorin und Trauerbegleiterin Maria Pirch. „Sie verkriechen sich oft. Es ist deshalb wichtig, dass sie sich mit jemandem austauschen können.“

Auch das zweitplatzierte Projekt „AKisiA – Auch Kinder sind Angehörige!“ des Deutschen Kinderschutzbunds Ortsverband Aachen e. V. fördert die seelische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Leiden Eltern unter einer psychischen Erkrankung, so ist es für ihre Kinder oft schwer greifbar, was da passiert. „In der Region sind potenziell 5.000 Kinder betroffen“, so Projektleiterin Andrea Valdivia. „Eltern äußern zwar oft den Wunsch, es ihren Kindern zu erklären, wissen aber nicht, wie.“ Im Rahmen von AKisiA haben Kinder die Möglichkeit, ihre Gedanken und Fragen zu äußern. Teil des Projekts ist zudem ein Besuch des Alexianer-Krankenhauses. Als Reporter verkleidet können die Kinder hier im Austausch mit Ärzten und Pflegern Fragen stellen und etwas über den Alltag in einer Erwachsenenpsychiatrie erfahren.
Darüber hinaus wurde das Engagement der Schüler der Vierten Aachener Gesamtschule prämiert, die in ihrem Projekt „Verantwortung – Abenteuer helfen“ ihre individuellen Fähigkeiten in gemeinnützigen Organisationen ehrenamtlich eingebracht haben. Zwei dritte Plätze teilen sich schließlich das Franziskus-Gymnasium Vossenack mit seiner „Bewegungsoffensive 2.0“ und die Förderschule Viktor-Frankl-Schule Aachen mit ihrem Projekt „Let’s go – Jeder Schritt hält fit“. Beide Projekte setzen sich für mehr Bewegung im Alltag von Kindern und Jugendlichen ein. Ersteres im alltäglichen Schulleben und Letzteres in Form von Wanderausflügen.

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