„Eine Banane für Mathe“ – Angekommen in Deutschland

in Filmarchiv, Flüchtlingshilfe, Im Kino, yang52 (14+)

Wie kann man unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen eine Gebrauchsanweisung für den Alltag in Deutschland an die Hand geben? Dieser Frage sind die Filmemacher Miriam Pucitta und Michael Chauvistré in ihrem Dokumentarfilm „Wie geht Deutschland?“ nachgegangen, der Anfang 2014 mit großem Erfolg uraufgeführt wurde. Jetzt haben die Filmemacher einen weiteren Film mit jugendlichen Flüchtlingen realisiert. Im Februar gibt es zwei Aufführungstermine.

Der neue Kurzfilm heißt „EINE BANANE FÜR MATHE – angekommen in Deutschland“ und erzählt, wie es weitergeht mit Youssef, Mamin, Tanzid, Kemoko, Nardos und den anderen. Für sie wurde unsere Grenzstadt zum Ende einer langen Reise. Am Anfang war alles neu, es gab viel zu entdecken: die neue Sprache, die Meinungsfreiheit und die Mülltrennung. Nun heißt es, in der Schule, in der Berufsausbildung und in den privaten Beziehungen seinen Platz zu finden, also dauerhaft anzukommen in Deutschland. Der Film zeigt einen humorvollen Blick auf den Alltag im Paradies auf Erden aus Sicht der jungen Neu-Aachener.

„EINE BANANE FÜR MATHE – angekommen in Deutschland“ ist ein „Movies in Motion“-Projekt des Bundesverbandes Jugend und Film e. V. (BJF) im Rahmen von „Kultur macht stark“. Er entstand in Kooperation des Internationalen Zeitungsmuseums Aachen, des Zentrums für Kinder-, Jugend- & Familienhilfe Maria im Tann und der Nadelfabrik, Fachbereich Soziales und Integration und wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Der Film kann bei der Museumspädagogik des Internationalen Zeitungsmuseums, Frau Pia vom Dorp, für Bildungseinrichtungen angefragt werden, z. B. auch mit Besuch der Filmemacher und der Protagonisten: pia.vomDorp@mail.aachen.de
Im Februar stehen bereits zwei Veranstaltungen fest, auf denen der Film gezeigt wird und die Filmemacher und Jugendlichen mit dem Publikum ins Gespräch kommen wollen.

Foto: Happy Endings Film



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