Ailos Reise – Große Abenteuer beginnen mit kleinen Schritten: Ab 14. Februar im Kino

in Aktuelles um die Ecke, Im Kino

Rentiere kennen viele vor allem als treue Schlittenzieher des Weihnachtsmanns aus Trickfilmen und Kinderbüchern. Wie diese Hirschtiere, von denen es zumindest in Westeuropa nur noch wenige Herden gibt, in Lappland im hohen Norden Skandinaviens aber tatsächlich leben, blieb aufgrund der extremen Witterungsbedingungen multimedial bisher relativ unerschlossen. Der französische Naturdokufilmer Guillaume Maidatchevsky füllt diese Lücke nun mit „Ailos Reise“. Dafür hat er sich zwar für das mitunter verschmähte putzig-erzählerische Format entschieden, in dem der Protagonist einen Namen und eine nicht immer chronologisch authentische Reisegeschichte verpasst bekommen hat. Bei seinen eindrucksvollen Aufnahmen von schneebedeckten Winterwäldern und grünen Sommerweiden samt ihren Bewohnern – neben den Rentieren fängt die Kamera auch das muntere Treiben von Polarfüchsen, Eichhörnchen, Hermelinen, Hasen und Lemmingen sowie natürlich der Fressfeinde Vielfraß, Wolf und Bär ein – gibt es aber allerhand zu bestaunen, durch das Ausblenden blutiger Tötungsszenen garantiert auch für die ganze Familie.

Kinostart: 14.02.2019
F 2018 | Regie: Guillaume Maidatchevsky | mit der Erzählstimme von Anke Engelke | 86 Min. | FSK: ab 0 Jahren

 



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