Im Kino: Bo und der Weihnachtsstern (Filmstart 07.12.2017)

„Es begab sich aber zu der Zeit …“ – ob der neueste Film von Sony Pictures Animation („Hotel Transsilvanien“) mit diesen Worten beginnen wird, ist noch offen. Passend wären sie allemal, denn immerhin wird vom Weihnachtsevangelium erzählt, diesmal allerdings aus tierischer Perspektive. Die Hauptrolle spielt der geschundene Mühlenesel Bo, der eines Tages ausreißt, um ein[…..]

Paddington 2

Kinostart: 23.11. GB/F 2017 | Regie: Paul King | mit Hugh Bonneville, Imelda Staunton und der Stimme von Elyas M’Barek | Laufzeit und FSK noch unbekannt Paddington, der von Michael Bond ersonnene tapsige Bär mit rotem Schlapphut und Dufflecoat, schickt sich an, zum zweiten Mal die Leinwände zu erobern. Nach seinem ersten Auftauchen Weihnachten 2014,[…..]

Hexe Lilli rettet Weihnachten

Kinostart: 09.11. D 2017 | Regie: Wolfgang Groos | mit Hedda Erlebach, Jürgen Vogel, Anja Kling | Laufzeit und FSK noch unbekannt Die Kinderbücher um die kleine Hexe Lilli, geschrieben vom Pseudonymautor Knister, sind seit vielen Jahren nicht nur in Deutschland populär. 2009 und 2011 setzte sich der Erfolg der Reihe in Form zweier Kinofilme[…..]

Louis & Luca – Das große Käserennen

Kinostart: 12.10. NOR 2015 | Regie: Rasmus A. Sivertsen deutsche Stimmen noch unbekannt 78 Min. | FSK: ab 0 Jahren In Norwegen kennen Jung und Alt den Erfinder Alfie und seine tierischen Assistenten, die Elster Louis und den Igel Luca, wenn auch unter anderen Namen. Ersonnen wurden sie 1954 von Kjell Aukrust für einen regelmäßigen[…..]

Gespensterjäger

Schon mehrere Bücher der Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke wurden in den letzten zehn Jahren verfilmt. Nach „Herr der Diebe“, „Tintenherz“, „Hände weg von Mississippi“ und der Reihe um „Die wilden Hühner“ sind nun auch ihre „Gespensterjäger“ reif für die Leinwand.

Annie

Ich kann mir beim besten Willen keinen Menschen vorstellen, der zynisch genug wäre, um in „Annie“ nicht eins der besten Musicals aller Zeiten zu sehen. Vielleicht sogar das eine, das kompositorisch gerade mal ins obere Drittel gehört, im Gegenzug aber wie kein anderes das Wesen des klassischen amerikanischen Musicals illustriert.

Paddington

Paddington der Bär entstammt den dunkelsten Ecken von Peru und ist als zielloser Wanderer unterwegs, als ihn eine englische Familie am Londoner Bahnhof aufliest und ihn aufnimmt. Ungewöhnlich distinguiert für einen haarigen Gesellen wie ihn, ist der Liebhaber von Bitterorangen und süßer Marmelade eindeutig ein Nachfahre von Winnie Puuh. Seit den späten Fünfzigerjahren stapft er gemütlich und nachdenklich durch eine bunte Reihe von illustrierten Kinderbüchern, zahlreiche Zeichentrick- und Puppenfilmadaptionen erblickten bereits das Licht der Welt.

Die Pinguine aus Madagascar

Mit dem vierten Teil der „Madagascar“-Reihe ist frühestens im Sommer 2018 zu rechnen – was jetzt von meiner Seite nicht nach pochender Erwartungshaltung klingen soll. Im Gegenteil: Trotz des enormen Erfolges ein Franchise-Produkt, wie es kaum weiter entfernt sein könnte von den artifiziellen und dennoch konventionell und familiengerechten Bilduniversen, die etwa regelmäßig aus den Pixarstudios zu erwarten sind.

Bären

Alastair Fothergill ist der Oberflächenästhet der aktuellen Naturdokumentation. Mit Hochglanzpanoramen, wie sie nur im Kino richtig zur Geltung kommen können und die einem schlichtweg den Atem
verschlagen können, hieven seine Filme („Unsere Erde“, „Schimpansen“) das größtenteils ins Fernsehen verlagerte Genre des Naturfilms wieder in die alleroberste Blockbustersparte. Die im Katmai-Nationalpark Alaska gedrehte Disneyproduktion vermischt sehr gekonnt eine kindgerechte, aber niemals in Albernheiten oder unnötige Verniedlichungen abdriftende Storyline, denn mit der beobachtenden und erklärenden Funktionsweise einer handelsüblichen Dokumentation gibt der Film sich nicht zufrieden.