Hexe Lilli rettet Weihnachten

Kinostart: 09.11. D 2017 | Regie: Wolfgang Groos | mit Hedda Erlebach, Jürgen Vogel, Anja Kling | Laufzeit und FSK noch unbekannt Die Kinderbücher um die kleine Hexe Lilli, geschrieben vom Pseudonymautor Knister, sind seit vielen Jahren nicht nur in Deutschland populär. 2009 und 2011 setzte sich der Erfolg der Reihe in Form zweier Kinofilme[…..]

Louis & Luca – Das große Käserennen

Kinostart: 12.10. NOR 2015 | Regie: Rasmus A. Sivertsen deutsche Stimmen noch unbekannt 78 Min. | FSK: ab 0 Jahren In Norwegen kennen Jung und Alt den Erfinder Alfie und seine tierischen Assistenten, die Elster Louis und den Igel Luca, wenn auch unter anderen Namen. Ersonnen wurden sie 1954 von Kjell Aukrust für einen regelmäßigen[…..]

Gespensterjäger

Schon mehrere Bücher der Kinder- und Jugendbuchautorin Cornelia Funke wurden in den letzten zehn Jahren verfilmt. Nach „Herr der Diebe“, „Tintenherz“, „Hände weg von Mississippi“ und der Reihe um „Die wilden Hühner“ sind nun auch ihre „Gespensterjäger“ reif für die Leinwand.

Annie

Ich kann mir beim besten Willen keinen Menschen vorstellen, der zynisch genug wäre, um in „Annie“ nicht eins der besten Musicals aller Zeiten zu sehen. Vielleicht sogar das eine, das kompositorisch gerade mal ins obere Drittel gehört, im Gegenzug aber wie kein anderes das Wesen des klassischen amerikanischen Musicals illustriert.

Paddington

Paddington der Bär entstammt den dunkelsten Ecken von Peru und ist als zielloser Wanderer unterwegs, als ihn eine englische Familie am Londoner Bahnhof aufliest und ihn aufnimmt. Ungewöhnlich distinguiert für einen haarigen Gesellen wie ihn, ist der Liebhaber von Bitterorangen und süßer Marmelade eindeutig ein Nachfahre von Winnie Puuh. Seit den späten Fünfzigerjahren stapft er gemütlich und nachdenklich durch eine bunte Reihe von illustrierten Kinderbüchern, zahlreiche Zeichentrick- und Puppenfilmadaptionen erblickten bereits das Licht der Welt.

Die Pinguine aus Madagascar

Mit dem vierten Teil der „Madagascar“-Reihe ist frühestens im Sommer 2018 zu rechnen – was jetzt von meiner Seite nicht nach pochender Erwartungshaltung klingen soll. Im Gegenteil: Trotz des enormen Erfolges ein Franchise-Produkt, wie es kaum weiter entfernt sein könnte von den artifiziellen und dennoch konventionell und familiengerechten Bilduniversen, die etwa regelmäßig aus den Pixarstudios zu erwarten sind.

Bären

Alastair Fothergill ist der Oberflächenästhet der aktuellen Naturdokumentation. Mit Hochglanzpanoramen, wie sie nur im Kino richtig zur Geltung kommen können und die einem schlichtweg den Atem
verschlagen können, hieven seine Filme („Unsere Erde“, „Schimpansen“) das größtenteils ins Fernsehen verlagerte Genre des Naturfilms wieder in die alleroberste Blockbustersparte. Die im Katmai-Nationalpark Alaska gedrehte Disneyproduktion vermischt sehr gekonnt eine kindgerechte, aber niemals in Albernheiten oder unnötige Verniedlichungen abdriftende Storyline, denn mit der beobachtenden und erklärenden Funktionsweise einer handelsüblichen Dokumentation gibt der Film sich nicht zufrieden.

Der kleine Medicus – Bodynauten auf geheimnisvoller Mission im Körper

Senator Film versucht sich mit einer deutschsprachigen Konkurrenz gegenüber den überdimensionierten und finanziell nicht schlagbaren Hollywood-Tonangebern. Das vor einigen Jahren extrem erfolgreiche und größtenteils positiv rezensierte Kinderbuch von Dietrich Grönemeyer setzte neue Akzente in der Verbindung von Wissensvermittlung, künstlerischer Konsistenz und Ambition, serviert mit klugem Humor, der für alle Altersklassen etwas bereithält. Schonmal ein guter Ansatz, eine deutschsprachige Vorlage in einen Animationsfilm zu übersetzen, der leider im Charakterdesign allzu sehr doch wieder an den üblichen Filmwelten festklebt.

Mein Freund, der Delfin 2

„Free Willy“ begeisterte mit einem ähnlichen Konzept in den Neunzigerjahren ein Millionenpublikum und löste gleichermaßen eine langanhaltende mediale Debatte um Haltung von Meerestieren und deren Gebrauch für die Unterhaltungsindustrie aus. Ähnliche Effekte bildeten sich beim Vorgänger des vorliegenden Films heraus, der wie sein geistiger Vorgänger um den „Killerwal“ Willy schon in den Plot jene Kritik integriert, die den Filmen schließlich selbst entgegengebracht wird.