Krieg im Netz: Kinder vor der Betrachtung von drastischer Gewalt schützen

in Aktuelles um die Ecke, Familienleben

Aktuell kursieren im Internet und sozialen Netzwerken viele brutale Videos, die auch für Kinder und Jugendliche zugänglich sind und diese verstören könnten.
Der Medienratgeber „SCHAU HIN! Was dein Kind mit Medien macht“, eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Vodafon, Das Erste und ZDF, sowie TV Spielfilm, rät dazu Kinder vor ungeeignetem Material zu schützen.


Zunächst einmal ist es wichtig, das Gespräch mit den Kindern zu suchen und sie vor nicht altersgerechten Inhalten zu warnen.
Christine Langer, Mediencoach von „SCHAU HIN!“ betont darüber hinaus wie wichtig es ist, stets als Ansprechpartner verfügbar zu sein und so langfristig Vertrauen aufzubauen. Auch die Vorbildfunktion der Erwachsenen ist gerade bei jüngeren Kindern nicht zu unterschätzen und Eltern sollten in diesem Zusammenhang auf den Konsum gewalthaltiger Inhalte in Anwesenheit ihrer Kinder verzichten.
Eine weitere Möglichkeit zum Schutz der Kinder bilden Technische Programme die Inhalte filtern und ungeeignetes Material sperren. Für jüngere Kinder eigenen sich dafür geschütze Surfräume, wie beispielsweise der „KinderServer“. Kinder ab 12 Jahren werden durch kostenlose, von der Komission für Jugendschutz anerkannte Programme wie „Jusprog“ oder das Programm der deutschen Telekom geschützt.
Werden die Kinder dennoch mit gewalthaltigen Inhalten konfrontiert, ist es wichtig darüber zu reden und die Kinder zu bestärken sich von gewalthaltigen Bildern, Videos und deren Absendern zu distanzieren. Dabei sollte ein besonner Austausch, wie das Kind an das Video oder Bild gelangt ist im Vordergrund stehen, anstatt mit Verboten zu drohen. Mit älteren Kindern kann man auch über die politischen Hintergründe sprechen und erklären, dass solche Inhalte oftmals Propagandazwecken dienen. Erwachsene die selbst auf solche unpassende Inhalte stoßen, sollten diese bei Einrichtungen wie „I-Kiz“, „jugendschutz.net“ oder der „Internetbeschwerdestelle“ melden. Dazu am besten einen Screenshot machen und wichtige Daten wie Website, Datum, Uhrzeit und Nutzername notieren.
Weitere Informationen und eine Übersicht zu kindgerechten Informationsseiten und -sendungen findet man auf: www.schau-hin.info

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