Iron Man 3

in Filmarchiv, Im Kino, Standard

Nicht genug, dass der mächtige Superschurke The Mandarin (Ben Kingsley mal wieder schön schmierig und over the top) den Weltfrieden mittels eines Anschlags auf den amerikanischen Präsidenten stört, auch der machtversessene Aldrich Killian (Guy Pearce) wird zur handfesten Gefahr für den Großindustriellen Tony Stark, der als Iron Man in sein nunmehr drittes Kinoabenteuer zieht.

Killian entwendet ein hochentwickeltes Serum, das es ihm ermöglicht, den ultimativen Supersoldaten zu erschaffen. Da die „Iron Man“-Reihe nicht auf den anachronistischen Comics der Sechziger und Siebziger beruht sondern auf der modernen Interpretation von Warren Ellis, spart auch dieser dritte Teil nicht mit zynischen Seitenhieben gegen die Waffenlobby und die Rüstungsindustrie. Auch Tony Stark, brillant verkörpert von Robert Downey Jr., ist ein zerrissener Held, ohne Glanz und Edelmut. Seine Motive sind zwar heldenhaft, sein Verhalten und seine Weltsicht sind es dagegen ganz und gar nicht. Ein besonderer Coup dieser Fortsetzung: Genre-Kenner und Actionfilm-Altmeister Shane Black durfte im Regiestuhl Platz nehmen, was einer mittelschweren Sensation gleichkommt. Von Black, der unter anderem „Lethal Weapon“ geschrieben hat, war jahrelang nichts zu hören und nun folgt diese (erst zweite) Regiearbeit als ganz große Blockbuster-Nummer. Event-Movie des Monats!

FSK: ab 12 Jahren
USA 2013 | Regie: Shane Black  | Mit Robert Downey Jr., Guy Pearce  | ca. 115 Min.

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